Landkreis Dillingen a. d. DonauRegionalnachrichten

Drei Betrugsfälle beim Internet-Einkauf im Kreis Dillingen

Der vermehrte Einkauf im Internet in der Lockdown-Zeit lässt auch die Betrugsfälle steigen. So wurden auch im Landkreis Dillingen wieder mehrere Anzeigen erstattet.

Am 29.12.2020 kaufte ein Mann aus Finningen über ein Internetportal ein Fitness-Rudergerät im Wert von 600 Euro und überwies das Geld direkt auf ein Online-Konto. Die Ware wurde jedoch nicht geliefert, der Kontakt zum Verkäufer brach ab. Zwischenzeitlich fand der Geschädigte ein weiteres Verkaufsinserat mit dem von ihm gekauften Sportgerät, jedoch diesmal unter einem anderen Anbieternamen.

Auf einen Fakeshop fiel am 16.01.2021 auch ein Käufer aus Gundelfingen herein, als er einen Subwoofer im Wert von 514 Euro im Internet bestellte und das Geld per Sofortüberweisung online überwies. Kurz darauf stellte der Käufer fest, dass es die Firma nicht mehr gibt.

Am 18.01.2021 kaufte ein Buttenwiesener über einen Online-Shop ein Smartphone im Wert von 290 Euro. Auch er überwies das Geld direkt auf ein niederländisches Konto. Erst danach stellte der Käufer fest, dass es sich bei dem Anbieter um einen Fakeshop handelte und er keine Ware bekommen wird.

Tipps der Polizei
Die Polizei Dillingen rät immer wieder dazu, bei Online-Käufen auf möglichst hohe Sicherheitsstandards zu achten. So sollten Anbieter unbedingt vor dem Kauf überprüft werden. Dies kann anhand von Bewertungen, aber auch Preisvergleichen stattfinden. Anbieter, die kein Impressum oder deren Angebote mit Rechtschreibfehlern versehen sind, sollten gemieden werden. Auch beim Bezahlen sollte der Kaufpreis niemals direkt per Sofortzahlungen oder an ausländische Konten überwiesen werden. Nehmen sie die Möglichkeit von Treuhandservice-Anbietern wie z.B. Paypal war. So wird das Geld erst überwiesen, wenn die Ware versendet wurde. Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug unter www.polizeiberatung.de

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