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Kreis Dillingen: Kleintransporter fährt bei Peterswörth in den Wünschsee

Im dichten Nebel fuhr am 17.10.2017 gegen 07.34 Uhr der Fahrer eines Kleintransporters bei Peterswörth in den Wünschsee.
Das Fahrzeug eines Bauunternehmens war von der Bundesstraße 16 auf die kleine geteerte Straße abgebogen, welche Richtung Wünschsee führte. Bei dichtem Nebel, mit einer Stichweite zum Unfallzeitpunkt von rund 10 Metern, übersah der 18-jährige Fahrzeuglenker das Straßenende, auf der er hätte auf die Querstraße abbiegen müssen. Er steuerte geradeaus durch ein Gebüsch, verfehlte nur knapp einen Baum auf dem anfallenden Gelände und fuhr in den dortigen Wünschsee. Der Fahrer konnte sich selbst aus seinem Pritschenwagen befreien und sich ans Ufer retten. Von dort aus verständigte er seinen Arbeitgeber. Das Fahrzeug stand rund 25 Meter vom Ufer entfernt auf den Rädern am Boden in der Tiefe, nahe der gegenüberliegenden Uferseite.

Die eintreffenden Kräfte der Polizei und der Feuerwehr Peterswörth erkundeten die Lage um die Möglichkeiten der Fahrzeugbergung abzuklären. Es wurde ein Abschleppunternehmen angefordert und die Feuerwehr Gundelfingen mit einem Boot hinzugezogen. Ein mit Fahrzeugabgasen gefüllter Feuerwehrschlauch diente als Ölsperre für den Fall, dass bei der Bergung Betriebsmittel aus dem Fahrzeug ins Gewässer geraten. Dies wurde vom Wasserwirtschaftsamt angewiesen, das ebenfalls an die Örtlichkeit kam. Die Wasserwacht Dillingen kamen mit drei Kräften, darunter ein Taucher.

Mit dem Boot der Feuerwehr Gundelfingen wurde eine Kette, die an das Stahlseil der Winde eines der Abschleppfahrzeuge befestigt war, bis zum Fahrzeug gebracht. Der Taucher befestigte die Kette schließlich am Transporter. Unterstützt wurde die Bergung durch eine zweite Winde eines weiteren Abschleppers. Auf den eigenen Rädern konnte der vollgelaufene Kleintransporter ans Ufer und schließlich aus dem See gezogen werden.

Das Wasserwirtschaftsamt wurde erneut gerufen um zu prüfen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind um eine eventuelle Verunreinigung des Gewässers zu beseitigen. Dies war jedoch nicht der Fall. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.

Vor Ort waren etwa 20 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Peterswörth und Gundelfingen, die Wasserwacht Dillingen mit drei Kräften, das Wasserwirtschaftsamt mit zwei Personen und eine Streife der Polizeiinspektion Dillingen. Ebenso zwei Abschleppfahrzeuge aus Dillingen und Jettingen.

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