Landkreis Donau-RiesRegionalnachrichten

Donauwörth: 46-Jähriger stört Kontrollaktion und greift Polizisten an

Ein 46-Jähriger störte am gestrigen 05.05.2021 eine Kontrollaktion der Polizei in Donauwörth und griff dann noch einen Polizeibeamten an. Dabei sorgte der Mann bereits am Montag zu einem Einsatz der Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion Donauwörth führten am gestrigen Dienstag – zusammen mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei – im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „sicher.mobil.leben Radfahrende im Blick“ Fahrradkontrollen im Stadtgebiet Donauwörth durch.

Der 46-jährige Fußgänger, der eigentlich völlig unbeteiligt war, fühlte sich augenscheinlich durch die bloße Anwesenheit zweier uniformierter Beamter neben einer Kontrollstelle in der Reichsstraße provoziert. Er ging um 11.59 Uhr auf die Polizisten zu, schrie diese unvermittelt aus kürzester Distanz ins Gesicht und beleidigte sie mit übelsten Kraftausdrücken. Als die angegangenen Beamten eine nahegelegene Streife zur Verstärkung verständigten, ging der 46-Jährige auch diese mit Beleidigungen und Beschimpfungen an. Als jegliche Deeskalationsmaßnahmen seitens der eingesetzten Kräfte erfolglos blieben, ordneten diese einen Platzverweis für die Reichsstraße an, um ihren Kontrollauftrag fortführen zu können. Diesem kam der 46-Jährige nicht nach. Im Rahmen einer folgenden, zwangsweisen Durchsetzung des Platzverweises griff der Mann die eingesetzten Beamten körperlich an. Ein 39-jähriger Hauptkommissar wurde dadurch am rechten Arm sowie am linken Handgelenk verletzt. Der Angreifer – der selbst unverletzt blieb – konnte schließlich überwältigt und gefesselt werden.

Da der 46-jährige slowakische Staatsangehörige mit momentanem Wohnsitz in Donauwörth erst einen Tag zuvor ebenfalls im Stadtgebiet Donauwörth grundlos einen uniformierten Sanitäter tätlich angriff (wir berichteten), veranlassten die Beamten eine psychiatrische Unterbringung aufgrund akuter Fremdgefährdung. Seitens der Polizeiinspektion Donauwörth erfolgten erneute Strafanzeigen, unter anderem wegen Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und vorsätzliche Körperverletzung.

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