Landkreis GünzburgRegionalnachrichten

Bibertal/Bühl: Feuerwehr und Sportverein feiern gemeinsam ihre Jubiläen

Es werden Feuerwehren zur Teilnahme an der Feuerwehr-Challenge gesucht!

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Bühl und des 100-jährigen Jubiläums des VfL Bühl wird zum Festwochenende vom 22.Juli bis 24.Juli 2022 einladen.

Es wird es ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Elfmeterturnier, Feuerwehr-Challenge, Livemusik, unsere Fahrzeugweihe und vieles mehr geben. Weitere Informationen sind unter www.buehl22.de zu finden. Auch für das leibliche Wohl ist über das gesamte Wochenende gesorgt.

Das Highlight für die Feuerwehren soll die Feuerwehr-Challenge am Samstag, den 23.07.2022 werden. Der Inhalt des Wettkampfes wird angelehnt an die Firefighter-Combat-Challenge. (10. Berlin Firefighter Combat Challenge 2016 – YouTube) Die Aufgaben werden dieselben allerdings etwas entschärft sein.

Die Teilnahme findet als Staffel statt. Während des Wettkampfes wird lediglich das Atemschutzgerät getragen. Das Tragen einer Atemschutzmaske ist nicht vorgesehen, somit benötigen die Teilnehmer keinen Atemschutzlehrgang und keine G26 Untersuchung.

Einen spannenden Wettkampf kann es nur mit vielen teilnehmenden Staffeln geben. Daher bittet die Feuerwehr Bühl um rege Teilnahme anderer Feuerwehren, welche pro Wehr auch mit mehreren Staffeln antreten können. Feuerwehren, die sich der Herausforderung stellen wollen und bereit sind die Startgebühr von 30 Euro aufzubringen werden um Anmeldung gebeten, die über mehrere Wege möglich ist:

Weiteres und Wichtiges zur Feuerwehr-Challenge

Grundsätzliches

Persönliche Schutzausrüstung (PSA):
Bitte beachtet, dass die Vollständigkeit der PSA kontrolliert wird. Sollte diese nicht den Vorgaben entsprechen, kann der Start verweigert werden (siehe Liste unten).

Atemschutz G-26:
Zur Anmeldung wird keine gültige G-26 (Atemschutz) benötigt! Alle Aufgaben werden nur mit aufgesetztem Gerät, ohne Maske und Lungenautomat durchgeführt

Haftungsausschluss:
Die Erklärung zum Haftungsausschluss der Feuerwehr-Challenge wird vor Ort ausgefüllt und eingesammelt.

Startzeit/Modus:
Der Beginn und der Modus der Challenge sind abhängig von der Teilnehmeranzahl. Wir informieren euch dazu noch über die Homepage und per E-Mail.

Bei der Challenge treten immer 2 Staffeln unterschiedlicher Feuerwehren gegeneinander an. So haben wir das „Wettkampf-Feeling“ direkt auf dem Parkour.

Regeln

Ausrüstung:
Gestartet wird mit nicht angeschlossenen Atemschutzgeräten (Nur Geräte auf dem Rücken, keine Maske und kein Lungenautomat). Diese werden vom Veranstalter gestellt und müssen während des gesamten Wettkampfes getragen werden.

Alle Wettkämpfer müssen ihre komplette Schutzkleidung während des gesamten Wettkampfes tragen. Gestartet wird mit:

  • Einsatzstiefel
  • Einsatzhose und –Jacke
  • Einsatzhandschuhe
  • Feuerwehreinsatzhelm
  • Atemschutzgerät (Grundplatte inkl. Flasche)  wird gestellt vom Veranstalter

Die Schutzausrüstung muss so angelegt werden, dass kein Teil der Ausrüstung während des Wettkampfes verloren geht. Sollte doch etwas verloren gehen, darf der Wettkampf erst fortgesetzt werden, wenn die Schutzausrüstung wieder komplett ist.

Fragen, ob die Schutzausrüstung den Regeln entspricht, sind im Voraus mit dem Schiedsrichter abzuklären.

Die Ausrüstung wird vor dem Start vom Schiedsrichter kontrolliert, er entscheidet letztendlich, ob sie regelkonform ist oder nicht.

Staffelbesetzung:
Die Staffel darf selbst die Belegung der Stationen bestimmen. Jede/r Teilnehmer/in darf nur für eine Station eingesetzt werden.

Bei weiteren Durchgängen dürfen die Positionen getauscht werden.

Teilnehmen darf jeder ab 16 Jahren.

Feuerwehr Challenge FF Bühl 2022
Stationen

Station 1 / Teilnehmer 1:

  • Gestartet wird am Fuße des Turmes (12m hoch) an der Startlinie.
  • Der B-Schlaucht (ca.12 kg) darf vor dem Start nicht berührt werden.
  • Kommt es zu einem Fehlstart, erhält der betreffende Teilnehmer eine 5 Sekunden Zeitstrafe.
  • Der B-Schlauch muss über die Treppen des Turmes nach oben getragen und an dem dafür vorgesehenen Platz abgelegt werden.
  • Teilnehmer 1 übergibt durch Übergabe des Staffelstabs an Teilnehmer 2
  • Das Geländer darf beim Hinauflaufen benutzt und mehrere Stufen auf einmal genommen werden.

Station 2 / Teilnehmer 2:

  • Startposition für Teilnehmer 2 ist die Turmplattform.
  • Von der Turm-Plattform muss der Teilnehmer einen Kanister (20 kg) nach oben ziehen und auf den dafür vorgesehenen Platz stellen.
  • Teilnehmer 2 übergibt durch Übergabe des Staffelstabs an Teilnehmer 3
  • Beim Hinunterlaufen vom Turm muss jede Stufe benutzt werden, ebenso muss das Geländer benutzt werden.

Station 3 / Teilnehmer 3:

  • Startposition für Teilnehmer 3 ist die „Klopf-Vorrichtung“
  • Teilnehmer 3 nimmt einen bereitgestellten Hammer auf.
  • Mit diesem muss er ein Gewicht von ca. 75 kg über eine Strecke von 1,50 m nach hinten schlagen. Dabei müssen beide Füße auf der Konstruktion stehen.
  • Das Schieben, Heben, Tragen, Ziehen, etc. des Gewichtes ist nicht erlaubt.
  • Ausschließlich der Hammerkopf darf für das Verschlagen des Gewichts benutzt werden.
  • Auf dem „Klopf-Gestellt“ ist eine sichtbare Markierung, bis zu der das Gewicht mit dem Hammer zu schlagen ist.
  • Beendet der Teilnehmer diese Station bevor das Gewicht die Markierung passiert hat, bekommt er eine Zeitstrafe von 2 Sekunden pro angefangene 2,5 cm.
  • Der Hammer wird nach erfolgreichem Absolvieren der Übung in dem markierten Bereich (1m x 1m) abgelegt, dabei muss der Hammer im markierten Bereich zum Liegen kommen.
  • Teilnehmer 3 übergibt durch Übergabe des Staffelstabs an Teilnehmer 4

Station 4 / Teilnehmer 4:

  • Startposition für Teilnehmer 4 ist die „Klopf-Vorrichtung“
  • Teilnehmer 4 muss einen ca. 40 m langen Slalomkurs absolvieren, ohne eine Pylone/Fahne zu vergessen oder umzureißen.
  • Am Ende des Slalomkurses übergibt Teilnehmer 4 durch Übergabe des Staffelstabs an Teilnehmer 5

Station 5 / Teilnehmer 5:

  • Startposition für Teilnehmer 5 ist das Ende des Slalomkurses
  • Am Ende des Slalomkurses nimmt Teilnehmer 5 ein geschlossenes Strahlrohr (C) auf und läuft mit dem bereits mit Wasser gefüllten Schlauch ca. 25 m nach vorne.
  • Nach dem Passieren einer Schwingtür, darf der Teilnehmer das Strahlrohr öffnen und muss ein Ziel mit dem Wasserstrahl treffen.
  • Danach muss der Teilnehmer das Strahlrohr schließen und ablegen.
  • Ist das Strahlrohr nicht geschlossen, bevor er es abgelegt hat, muss der Teilnehmer zurück und es schließen.
  • Sollte das Strahlrohr aufgehen, nachdem es ordnungsgemäß abgelegt wurde, gibt es keine Strafe und der Teilnehmer muss auch nicht zurück, um es zu schließen.
  • Teilnehmer 5 übergibt durch Übergabe des Staffelstabs an Teilnehmer 6

Station 6 / Teilnehmer 6:

  • Der Teilnehmer nimmt die Übungspuppe (ca. 75 kg) auf und zieht die Puppe rückwärts mit dem „Rautekgriff“ bis zum Ziel (ca. 40 m).
  • Das Tragen der Puppe ist nicht gestattet.
  • Die Puppe darf auch nicht an ihrer Kleidung, Armen und Beinen angefasst werden – nur im „Rautekgriff“.
  • Die Puppe darf nicht ins Ziel geworfen werden.
  • Die Zeit wird angehalten, wenn der Teilnehmer und die Puppe komplett über die Ziellinie sind und der Buzzer gedrückt wurde.

Zeitstrafen:

  • Fehlstart: 5 Sekunden
  • B-Schlauch / Kanister liegt nicht in Markierung 5 Sekunden
  • Klopf-Vorrichtung: je fehlende 2,5 Zentimeter bis zur Markierung 2 Sekunden
  • Hammer nicht in dem markierten Bereich abgelegt 5 Sekunden
  • Pylone im Slalomkurs wird vergessen / umgestoßen 5 Sekunden
  • zu frühes Öffnen des Strahlrohres 5 Sekunden
  • Puppe nicht im Rautekgriff gezogen 5 Sekunden
  • Unzulässige / Fehlerhafte Staffelstabübergabe 5 Sekunden
  • regelwidrige Unterstützung durch andere Staffelläufer 5 Sekunden

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