Landkreis Günzburg

BURGAU – Leuchtendes Grün in der Mindel sorgte für Aufregung und einen Blaulichteinsatz

Leuchtendes Grün in der Mindel sorgte am vergangenen Samstagnachmittag für einen größeren Einsatz der Rettungskräfte in Burgau im Kreis Günzburg.
Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller musste Aufgrund einer Mitteilung über eine Flüssigkeit in der Mindel gegen 17:40 Uhr Rettungskräfte in die Bleichstraße nach Burgau alarmieren. Aus einem Kanalrohr floss eine unbekannte giftgrüne Flüssigkeit in die Mindel.

Höre mal rein.
Hör mal rein.

Die Einsatzkräfte gingen zunächst von einem Gefahrgutstoff aus und dichteten im ersten Schritt das Rohr ab. Über die geöffneten Kanalschächte und einem Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamt wurde versucht, die Herkunft zu erkunden. Hier konnte die Haldenwanger Straße ausgemacht werden. Nach einer entnommenen Wasserprobe der geruchsneutralen Flüssigkeit und einigen Tests konnte Entwarnung gegeben werden. Kreisbrandinspektor und Fachberater für Gefahrgut Albert Müller erklärte, das einige Tage zuvor das Pulver Uranin (Fluorescein-Natrium) gewollt in die Kanalisation eingebracht wurde. Damit wird der Lauf des Abwassers geprüft. Dies ist ein normaler Vorgang und für die Natur unbedenklich. Im Kanalsystem ist ein kleines Rückhaltebecken eingebaut, in dem sich wohl das gefärbte Wasser sammelte. Nach der langen Trockenheit in den letzten Wochen war der Füllstand des Beckens stark gesunken. Der einsetzende Regen am Samstag sorgte dann aber für das füllen und ablaufen des leuchtend grün eingefärbten Wassers.
Nach dem Durchspülen des Kanales konnten die 55 Feuerwehrkräfte aus Burgau und Günzburg, sowie des Rettungsdienstes des BRK gegen 19:00 Uhr wieder abrücken. Die Feuerwehr Ettenbeuren, welche zur Einbringung von Ölschlingen alarmiert wurde, musste nicht mehr anrücken, da diese nur auf der Wasseroberfläche treibende Flüssigkeitem zurückhalten können.
[wowslider id="107"] Größere Bilder gibt es hier.

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