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Corona-Pandemie: Günzburger bedankt sich für Amtshilfe

Der Landrat des Landkreises Günzburg, Hans Reichhart, hat sich persönlich beim Informationstechnikbataillon 292 für geleistete Amtshilfe bedankt.
Die Soldatinnen und Soldaten betrieben ein Callcenter in ihrer Kaserne in Dillingen an der Donau und unterstützten damit das Gesundheitsamt Günzburg. Die Amtshilfe endete am 17. März und Landrat Hans Reichhart nutzte diesen Tag für einen Besuch vor Ort: „Sie haben den Menschen mit Ihrer Arbeit sehr geholfen“, betonte er den Soldaten gegenüber. „Ich danke Ihnen sehr dafür.“ Als Zeichen dafür überreichte er den Soldaten das Wappen des Landkreises.

Der Kommandeur des Informationstechnikbataillons 292, Oberstleutnant Stefan Holland, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit der Unterstützungsleistung: „Es war für uns selbstverständlich, zu helfen.“ Sein Bataillon hatte das Callcenter eigens für diese Amtshilfe mit eigenen Mitteln in der Kaserne eingerichtet. „Dadurch sparten wir die tägliche Fahrzeit nach Günzburg und minimierten die Kontakte mit anderen Menschen.“

Das Informationstechnikbataillon 292 unterstützte im Dezember 2020 erstmalig das Gesundheitsamt Günzburg bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Damals waren die Soldatinnen und Soldaten vor Ort in Günzburg eingesetzt. Im Dezember 2021 erfolgte eine erneute Unterstützungsanfrage, bei der das Bataillon dann das Callcenter in Betrieb nahm. Zu den Aufgaben der Soldaten gehörte es, Infektionsketten zu erfassen und zu unterbrechen. Während der Spitzenzeiten der Amtshilfe setzte das Informationstechnikbataillon 292 bis zu 150 Soldaten ein oder hielt sie in Bereitschaft. Mittlerweile sind alle Unterstützungsleistungen durch das Bataillon beendet.

Auf dem Bild:
Der Schichtführer des Callcenters mit Landrat Hans Reichhart und dem Leiter des Kreisverbindungskommandos, Oberstleutnant Paintner-Frei (v.l.).

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