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Fredlhof: Großes Interesse beim Tag der offenen Tür

Die in Hochwang bei Ichenhausen entstehende Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft veranstaltete am vergangenen Samstag einen Tag der offenen Türe, der großen Zulauf hatte.
In Form von Berichterstattungen im Vorfeld in verschiedenen Medien wurde auf diesen Termin hingewiesen. Bunte Luftballone waren an diesem Samstag am Zaun des Anwesens zu sehen, dass in den vergangenen Monaten immer mehr das Bild annahm, welches in den Köpfen des Investors Peter Schmid, Inhaber der Firma PKS Holzbau und Andrea Berchtold, die die Idee dazu hatte, seit Monaten bereits klar existierte und sich in den Planungen niederschlugen. Als der Tag für die Öffentlichkeit um 10.00 Uhr startete, sammelten sich bereits mehrere Besucher auf dem Gelände. Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Ichenhausen Christa Auernhammer und Pater Jomi Jose MSJ von der katholischen Kirche Ichenhausen gaben dem Fredlhof und den Anwesenden den kirchlichen Segen.

Berchtold stellte sich mit ihrer Familie und zahlreichen Helfern stark auf, damit dieser Tag ein Erfolg wird, was ihr auch gelang. Ihr Ehemann Ralf Berchtold stand am Grill, um mit leckeren Würsten und Steaks (wegen Corona nur „to go“). den Hunger der Besucher zu stillen. Auch waren kalte Getränke, sowie Kaffee und Kuchen zu bekommen.

In die Gemeinschaftsküche und dem Wohnzimmer, beides in einem großen Raum vereint wurden coronabedingt kleine Personen-Gruppen eingelassen, welche Masken tragen mussten. Hier stellte Andrea Berchtold ihr Konzept und die Idee dahinter vor, was ab dem 1. April geboten wird, wenn der erste Bewohner in sein gemietetes Einzelzimmer einzieht. Dabei konnten die Gekommenen, die teilweise aus reinem Interesse da waren, oder auch um zu überlegen, ob dies für sie selbst, oder einem Familienangehörigen eine Wohnmöglichkeit wäre, sich die nahezu fertigen Räumlichkeiten in Ruhe ansehen. Es gab auch schon weitere konkrete Anfragen bzw. Interessensbekundungen an einzelnen Zimmern. War Frau Berchtold mit ihrer Erklärung und der Beantwortung aufgekommener Fragen fertig, übernahm ihre Tochter Alexandra die Gruppe und führte sie durch das Haus, welches wirklich schön geworden ist. Die Geräusche der Fahrzeuge in den auf der an der Ortsdurchfahrt gelegenen Zimmer sind durch die neu verbauten Fenster kaum zu hören. Alle Räumlichkeiten sind frisch renoviert. Es fehlen in den Gemeinschaftsräumen hier und da noch Möbel, welche aber in den nächsten Tagen kommen und in den Einzel- und Doppelzimmern Kleinigkeiten, die eher kosmetischer Natur sind, doch dies alles ist nichts, was nicht rechtzeitig fertig werden wird.

Keramikmalerin Silvana Dörig, die Lebensgefährtin des Investors, stellte zudem ihre handgemachten Stücke aus und zeigte, wie sie diese bemalt. Aus Holz fertigte Bernd Findler, der unter dem Namen TuB – Kreative Holzgestaltung neben Holzvogelhäuschen noch Teller, Schüsseln und vieles mehr ausstellte und an einer kleinen Drechselbank aus Rohlingen z.B. Kreisel formte, welche Kinder dann mit Stiften bemalen konnten. An anderer Stelle durfte man seine Geschicklichkeit an einem Spiel unter Beweis stellen, welches sie Gehirnjogging nannten. Auch die Tiere auf dem Hof – gerade sind es Enten und Hühner – zeigten sich im jeweiligen Außengehege.

Neben einer Liste, in der sich Interessierte an einem Zimmer eintragen konnten, war es auch möglich, in einer weiteren Liste seinen Willen für die Mitgliedschaft im Fredlhof-Verein zu bekunden. Der Verein soll die Bewohner unterstützen, ihnen zur Seite stehen und gemeinsam mit den Mitgliedern Projekte auf die Beine stellen. Vereinsmitglieder können z.B. auch den gemauerten Brotbackofen nutzen. Wenn der Verein in Kürze  eingetragen ist, erfolgt hierzu eine Information.

Das ganze Team, welches den Tag auf dem Fredlhof für die Besucher interessant und angenehm gestaltete, war am Ende gegen 15.30 Uhr ganz schön geschafft. Es waren unzählige Gruppen, welche sich alles anschauten und zeigen ließen. Sprach man die Menschen, die nahezu jeden Alters da waren, an, zeigten sich viele begeistert von dieser Wohnform und dem Motto von Berchtold, die stehts betonte, dass die Selbstbestimmung einer jeden künftigen Bewohnerin und Bewohners an oberster Stelle steht und die Gemeinschaft dennoch stark gelebt wird. Gemeinsam wird entschieden, was als Unternehmungen auf den Wochenplänen steht und wenn ein Zimmer frei wird, wer einziehen darf, wer eben am besten in die bestehende Wohngemeinschaft passt. Gemeinsam und Selbstbestimmt eben, oder gemeinsam statt einsam.

Sie sind begeistert und möchten sich alles ansehen um dort vielleicht einzuziehen?
Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin unter der Telefonnummer 0152/53118315 (von Montag bis Freitag von 13 – 17 Uhr), oder per Mail [email protected]

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