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Gemeinsame Gefahrgutübung der Gefahrguteinheiten Neu-Ulm und Günzburg

Sie gehören glücklicherweise nicht zu den alltäglichen Einsätzen, doch wenn es dazu kommt, sollte jeder Handgriff sitzen und der Umgang mit der Technik gelernt sein: Einsätze mit Gefahrgut
Die Gefahrguteinheiten der Landkreise Neu-Ulm und Günzburg trafen sich am vergangenen Samstag, um in Theorie und Praxis den Umgang mit den Chemischen- und den Strahlenmessgeräten der ABC-Erkundungskraftwagen zu lernen, zu üben und zu vertiefen. Der ABC-Erkundungskraftwagen ist zum Messen radioaktiver und chemischer Gefahren sowie zur Probenahme von atomaren, biologischen und chemischen Stoffen konzipiert.

Los ging es nach einem Weißwurstfrühstück in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Hauptfache Neu-Ulm. Es erfolge die Einweisung in die vorhandene Messtechnik und die korrekte Probenentnahme. Dann ging es in die Stationsausbildung mit A-Messung, Probennahme (Luft- und Wasserprobe) und die C-Messung. Dies nahm den gesamten Vormittag in Anspruch.

Nachmittags hieß es dann, dass zuvor erlernte in der Praxis richtig anzuwenden und zu üben. Hier mussten verschiedene Aufgaben gelöst werden. Dazu gehörte das Abarbeiten von Messaufträgen in gemischten Erkundergruppen, wobei bei Messfahrten A-Messungen, verschiedenartige Probennahmen und stationäre C-Messungen absolviert werden mussten. Gemischte Gruppen heißt, die Teilnehmer übten nicht mit den üblichen Kameraden ihrer Wehr, sondern der des Nachbarlandkreises, da es auch bei größeren Einsätzen zu einem Zusammentreffen kommen kann und Einsätze dann gemeinsam gemeistert werden müssen.

Am Ende erfolgte dann noch die Auswertung der entnommenen und eingesammelten Proben und eine gemeinsame Aussprache.

Regelmäßige gemeinsame Übungen geplant
Die beiden Schwesterneinheiten (GZ und NU) haben es sich zum Ziel gesetzt, künftig im möglichst vierteljährlichen Turnus Übungen durchführen zu wollen.

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