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Krumbach: Gefälligkeit kann schnell in Geldwäschevorwurf enden

Die Polizei warnt vor solchen Gefälligkeitsdiensten wie Falle einer Frau in Krumbach, da hier schnell der Verdacht der Geldwäsche im Raum stehen kann. Mobiltelefone nach Afrika verschickt.
Am 11.11.2015 erstattete eine 46-Jährige Anzeige, weil ein Unbekannter auf ihren Namen Verträge bei einem Mobilfunkanbieter abgeschlossen hatte. Auf einer Plattform für Partnersuche lernte die Geschädigte einen Mann kennen, welcher ihr vorgab, im Ausland zu arbeiten.

Im weiteren Verlauf der Kommunikation bat er die 46-Jährige, ihm drei Smartphones ins Ausland zu schicken. Dies wurde von ihr ausgeführt. Sie erhielt die drei Mobiltelefone nach Hause geliefert und schickte diese nach Afrika weiter.

Kurze Zeit später erhielt sie vom Provider die Rechnungen, für die auf ihren Namen abgeschlossenen Verträge. Die Auslieferung der Telefone im Ausland konnte nicht mehr gestoppt werden.

Weiterhin läuft man bei derartigen „Gefälligkeitsdiensten“ Gefahr, dass gegen einen selbst wegen Verdachts der Geldwäsche ermittelt wird. Die Polizei warnt daher davor, solche Dienste, für Fremde, auszuführen.


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