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Leipheim/A8: Zwei illegale Aufenthalte festgestellt

Ein illegaler Aufenthalt und Arbeitstätigkeit und ein weiterer Fall von illegalem Aufenthalt stellte die Polizei bei Kontrollen auf der Autobahn 8 bei Leipheim fest.

Lkw-Kontrolle
Am 19.01.2021 in den Nachmittagsstunden kontrollierten Beamte der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm einen deutschen Lkw, der auf der A 8 in Richtung München unterwegs war. Bei der Überprüfung des Fahrers gab dieser an, dass er rumänischer Staatsangehöriger ist. Den Fahndern kam das jedoch seltsam vor, weil er einen moldauischen Pass mitführte. Seinen rumänischen Pass habe er angeblich verloren. Bei einer sofortigen Nachfrage über die rumänischen Behörden bestätigte sich der Verdacht der erfahrenen Fahnder, dass es sich bei der Person um keinen rumänischen Staatsbürger handelt. Über mitgeführte Lohnbescheinigungen stellten die Beamten auch seine Arbeitstätigkeit als Lkw-Fahrer einer in Neu-Ulm ansässigen Spedition fest.

Für den Aufenthalt und die Arbeitstätigkeit in Deutschland hätte der 31-jährige Moldauer ein Visum benötigt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste der Mann für das zu erwartende Strafverfahren eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich hinterlegen. Außerdem muss er unverzüglich das Bundesgebiet verlassen.

Buskontrolle
Bei der Kontrolle von eines albanischen Linienbussen am 19.01.2021 in den Nachmittagsstunden fielen den Fahndern der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm gleich zwei Personen auf, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hatten. So war ein 30-jähriger Albaner statt der erlaubten 90 Tage gleich über 500 Tage in Deutschland. Ein weiterer 34-jähriger Businsasse hielt sich ebenfalls zu lange im Bundesgebiet auf. Für diesen Verstoß mussten beide Personen eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich für das zu erwartende Verfahren wegen illegalen Aufenthalts hinterlegen.

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