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Leipheim: Erster Spatenstich für neuen Kindergarten

Neuer Kindergarten soll voraussichtlich im Januar 2023 fertig sein

Die Stadt Leipheim ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Neue Wohnbaugebiete und das florierende interkommunale Gewerbegebiet Areal Pro sorgen für Zuzüge.

Bei einer wachsenden Bevölkerungszahl muss auch die Infrastruktur Schritt halten. Daneben spielt insbesondere für den steigenden Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen auch die Politik eine maßgebliche Rolle. So hat in Bayern jedes Kind ab einem Alter von einem Jahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Die Folge: Die Kinderbetreuungseinrichtungen der Kommunen erleben einen wahren Ansturm – so auch in Leipheim. Neue Betreuungsplätze müssen her. Eine Aufgabe, die nicht so leicht umsetzen ist. Denn neben den Kosten für einen Neubau, müssen auch die „Folgekosten” im Auge behalten werden. Schließlich sollen die Kinder von qualifiziertem Personal, das derzeit schwer zu bekommen ist, betreut werden. Um die steigenden Kosten für die Kinderbetreuung in den kommenden zehn Jahren beherrschbar zu halten, hatte Bürgermeister Christian Konrad bereits 2021 im Zweckverband Interkommunales Gewerbegebiet AREAL Pro erfolgreich den Antrag gestellt, die kommenden zehn Jahre 1,5 Millionen Euro für den Unterhalt der Kindergärten an die Gemeinden auszuschütten.

Also wird nun in Leipheim ein neuer Kindergarten gebaut. „Der Kindergarten ist das Ergebnis langer Diskussionen, aber jetzt greifen wir an”, sagte Leipheims Bürgermeister Christian Konrad beim Spatenstich für den Neubau der Kindertagesstätte „Sonnenschein” am Pappelweg. In dem Neubau sollen ab Januar 2023 insgesamt sechs Gruppen untergebracht werden – drei neue Gruppen und die drei Gruppen, die derzeit im Interimskindergarten an der Schwabenstraße beherbergt sind. Auf rund 6 Millionen Euro werden die Kosten für den Neubau geschätzt, etwa 3 Millionen sollen davon in Form von Fördermitteln wieder zurück an die Stadt Leipheim fließen. Bürgermeister Konrad dankte beim Spatenstich Mitte Februar dem Architekten Martin Brenner und betonte, dass es ihm besonders wichtig sei, ökologisch zu bauen. So wird der Kindergarten unter anderem mit einer Photovoltaik-Anlage und einer Wärmesolarpumpe ausgestattet.

Architekt Martin Brenner betonte, dass alle Beteiligten „an einem Strang ziehen”, und man trotz langer Lieferzeiten gut aufgestellt sei. Auch seien die Kosten bei der Planung hervorragend eingeschätzt worden, so dass man bis jetzt Veränderungen beim Preis von Baumaterial sehr gut abfangen konnte. Die Bauleitung für den Kindergarten liegt bei der Firma Bendl.

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