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Mehrere Einsätze binnen Stunden für die Günzburger Feuerwehr

Die Kräfte der Feuerwehr Günzburg mussten am Wochenende mehrere Einsätze bewältigen, die teils nur wenige Stunden auseinander lagen.

Rettungsdienst unterstützt
Bereits um 03.29 Uhr wurden am 25.02.2017 die Feuerwehrkräfte in den Geisloherweg in Günzburg gerufen. Dort war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Es musste eilig ein Patient aus dem Dachgeschoß einer Wohnung gerettet werden, der sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befand.

Mit Blaulicht und Martinshorn zum Bezirkskrankenhaus
Ein Patient des Bezirkskrankenhaus Günzburg sorgte am Vormittag für Aufregung und einen Einsatz der Feuerwehr. Dieser fasste den Entschluss, das Bezirkskrankenhaus Günzburg verlassen zu wollen. Er setzte dazu gegen 10.40 Uhr einen in der Dusche seines Zimmers stehenden Mülleimer in Brand. Dadurch entstand eine starke Rauchentwicklung, aufgrund derer die gesamte Krankenabteilung evakuiert werden musste. Diese Gelegenheit nutze der Brandstifter, um unbeobachtet vom BKH-Gelände zu flüchten. Weit kam er jedoch nicht. Er konnte wenige Minuten später im Rahmen der Fahndung von einer Streife der Polizei barfuß auf dem Weg nach Offingen aufgegriffen werden.

Der Brand des Mülleimers konnte durch das beherzte Eingreifen zweier Pflegekräfte mit einem Feuerlöscher schnell eingedämmt werden, so dass sich der Schaden, neben leichten Rußschäden im Zimmer des Patienten, lediglich auf den Mülleimer beschränkt hatte. Zu Verletzten, durch den Brand, der Rauchentwicklung und der raschen Evakuierung, war es glücklicherweise nicht gekommen.

Die Feuerwehr des Bezirkskrankenhaus Günzburg und die Feuerwehr Günzburg wurden alarmiert. Sie kontrollierten den bereits geräumten Bereich mit der Wärmebildkamera und belüfteten die Räumlichkeiten. Der Kriminaldauerdienst des Präsidiums Schwaben Süd/West war zu den Ermittlungen angefordert worden.

Schwelbrand in Pelletheizung
In einer außerhalb des Gebäudes stehender Pelletheizung einer Firma, in der Heidenheimer Straße in Günzburg, kam es gegen 13.02 Uhr zu einem Schwelbrand. Hier rückten mehrere Fahrzeuge der Günzburger Wehr an, um unter Einsatz von Atemschutz den Schwelbrand zu bekämpfen. Dies gestaltete sich nicht einfach. Der Auslöser war hier, nach Angaben des 1. Feuerwehrkommandanten und Stadtbrandinspektor Christian Eisele, ein Defekt an einem Heizlüfter.

Feuerwehr Günzburg im Einsatz
Foto: Feuerwehr Günzburg

Alarm zur Suche nach einem Verletzten
Erneut schrillten die Funkmelder der Floriansjünger dann um 21.21 Uhr. Dort wurde ein Radfahrer festgestellt, der im Bereich des Reindlstraße /Ulmer Straße stürzte und sich dabei Gesichtsverletzungen zuzog. Er wurde von einem Zeugen angesprochen, stürzte offensichtlich stark alkoholisiert erneut und entfernte sich schließlich zu Fuß im Bereich des Bahngleises.
Da nun die Gefahr bestand, dass sich der Mann im Bereich der Gleiskörper befindet, wurde der Bahnverkehr gesperrt und die Feuerwehr gerufen. Mehrere Trupps suchten daraufhin den Bereich der Bahngleise zwischen der Ulmer Straße und der Weißenhorner Straße ab. Ebenso die dortigen Schrebergärten. Dort konnte der Verletzte weder angetroffen, noch mit der Wärmebildkamera angetroffen werden. Damit war dieser nun dritte Einsatz für die Feuerwehr beendet. Doch dies sollte nicht der Letzte sein.

BMA fordert Einsatzkräfte erneut
Um 01.57 Uhr, am Sonntagfrüh, löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Gebäude in der Tulpenstraße aus. Wieder rückten die Fahrzeuge der Feuerwehr Günzburg an und suchten nach dem Grund für die Brandmeldung. Dieser konnte im Serverraum lokalisiert werden. Hier war es nach einem technischen Defekt an der Serverlandschaft zu einem Schwelbrand gekommen, der zu einer Rauchentwicklung und dadurch zum Auslösen des dortigen Rauchmelders führte. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

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