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Autobahn 7: Zwei Unfälle bei Elchingen und Senden

Auf der Autobahn 7 ereigneten sich am gestrigen 18.01.2022 zwei Verkehrsunfälle, welche die Autobahnpolizei Günzburg aufnahm. Eine Person wurde schwer verletzt.

Schlimm aussehender Auffahrunfall am Autobahnkreuz
Kurz nach 18.05 Uhr kam es im Bereich des Autobahnkreuz Ulm-Elchingen auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel zu einem dramatisch aussehenden Auffahrunfall. Ein 27-jähriger Mann war mit seinem Kleintransporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Bei dem Zusammenstoß wurde das gesamte Führerhaus des Transporters stark deformiert und eingedrückt. Der 27-Jährige und sein 41-jähriger Mitfahrer hatten eine gehörige Portion Glück, sie konnten unverletzt aus dem Fahrzeugwrack aussteigen. Die Unfallursache ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, vermutlich war der Transporterfahrer einfach nur unaufmerksam. Am Kleintransporter und dem Sattelauflieger entstand ein Schaden in Höhe von geschätzten 25.000 Euro. Für die Aufräumarbeiten musste die A7 in Richtung Kassel zeitweise komplett durch die ebenfalls im Einsatz befindliche Feuerwehr Oberelchingen gesperrt werden.

Auch nahe dem Autobahndreieck Hittistetten krachte es
Im Bereich Senden, auf Höhe des Autobahndreieck Hittistetten, ereignete sich kurze Zeit später, gegen 18.45 Uhr, in Fahrtrichtung Füssen ein Unfall bei dem der 34-jährige Unfallverursacher schwer verletzt wurde. Der Mann kam von der B28 und wollte auf die A7 in Richtung Füssen einfahren. Hierbei übersah er offenbar einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug. Der Pkw prallte gegen das rechte Vorderrad der Sattelzugmaschine, wurde von dort nach vorne abgewiesen und geriet vor den Lkw. Dieser schob den Pkw ein Stück weit vor sich her, wobei das Fahrzeug auf den linken Fahrstreifen geriet und mit einem von hinten herannahenden Pkw kollidierte. Der 35-jährige Fahrer des Sattelzuges sowie der 73-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Pkw blieben unverletzt. Der 34-jährige Unfallverursacher wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus Weißenhorn eingeliefert, dort wurde er aufgrund einer schweren Gehirnerschütterung stationär aufgenommen. Der Sachschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen sowie der an zwei Feldern beschädigten Schutzplanke beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Absicherung und Reinigung der Unfallstelle übernahm die Feuerwehr Senden.

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