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Corona-Pandemie: Behörden und Stellen im Kreis Neu-Ulm arbeiten gut zusammen

Mit vereinten Kräften gegen die Corona-Pandemie

Die einzelnen in die Corona-Bekämpfung eingebundenen Behörden und Stellen im Landkreis Neu-Ulm arbeiten Hand in Hand.
„Die Zusammenarbeit klappt gut, die Organisationsstruktur der erweiterten Führungsgruppe Katastrophenschutz hat sich bewährt“, stellt Landrat Thorsten Freudenberger heraus. Das Lenkungsorgan tagt wöchentlich via Online-Video-Konferenz. Vertreten in der eFüGK sind neben dem Landratsamt die niedergelassenen Ärzte, die Kliniken, das Bayerische Rote Kreuz (BRK), das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr, die Feuerwehren, die Gemeinden, die Schulen sowie die Polizei.

Besonders motivierend für die Mitglieder der eFüGK und ihre Teams ist, dass die Zahl der Neuinfektionen zuletzt deutlich zurückgegangen ist. Lag die sogenannte 7-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut am 28. November 2020 beim Höchststand von 261,4, so ist sie bis zum 9. Februar 2021 auf 55,4 gefallen.

In den Praxen der niedergelassenen Ärzte und in den Kliniken wird Großes geleistet. Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist nach wie vor stark belastet, schafft es aber, die Infektionsketten zeitig nachzuverfolgen. Dies liegt auch daran, dass der Mitarbeiterstab des ÖGD personell beträchtlich aufgestockt worden ist. Nochmalige Entlastung verspricht das digitale Epidemie-Management-System SORMAS. Für Ende Februar 2021 hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege angekündigt, es – nach einigen Verzögerungen – nun bayernweit einzuführen.

Trotz des erfreulichen Trends kann jedoch keine Entwarnung gegeben werden, vielmehr ist wegen des Auftretens von mutierten Corona-Viren „erhöhte Wachsamkeit geboten“, so Landrat Freudenberger.

Die Impfungen gegen Corona laufen in den Impfzentren in Weißenhorn und Neu-Ulm im Regelbetrieb. Die Impfkapazitäten könnten problemlos erhöht werden, der Impfstoff ist aber nach wie vor nur begrenzt verfügbar. Bislang wurden im Landkreis Neu-Ulm insgesamt 9.056 Erst- und Zweitimpfungen verabreicht (Stand: 09.02.2021). „Der Vergleich zeigt, dass wir bei den Impfquoten, das heißt dem Anteil der Geimpften an der Gesamteinwohnerzahl, besser als der bayerische und der deutsche Durchschnitt liegen“, stellt Dr. Peter Czermak, der ärztliche Leiter der Impfzentren, fest.

In den Kliniken ist das medizinische Personal, das laut Impfverordnung zur höchsten Prioritätsstufe gehört, mittlerweile vollständig erst- und zweitgeimpft. Auch beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK), Kreisverband Neu-Ulm, sind nunmehr alle hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur ersten Stufe gehören, geimpft.

Die Alten- und Pflegeheime sind mittlerweile fast vollständig durchgeimpft, das heißt nahezu alle Bewohnerinnen und Bewohner wie auch Pflegekräfte haben die Erst- und Zweitimpfung erhalten. Der Landrat lobt die gute Zusammenarbeit der Heime mit Nadja Müller, der Pflegeleiterin der eFüGK.

Eine Schwerpunktaufgabe ist derzeit auch die Ausgabe von sogenannten FFP2- und gleichwertigen Masken an besonders bedürftige gesellschaftliche Gruppen. Dabei helfen die Städte und Gemeinden im Landkreis solidarisch mit.

Auch das Technische Hilfswerk ist nach wie vor regelmäßig im Corona-Einsatz. Weiterhin eingerichtet ist der wöchentliche Regelfahrbetrieb von Neu-Ulm nach München und zurück. Hinzu kommen zwei bis dreimal in der Woche zusätzliche Transporte. Das THW bringt dabei Impfzubehör, FFP2-Masken und weiteres Schutzmaterial in den Landkreis.

Die Feuerwehren beteiligen sich an der Maskenverteilung und der Materialausgabe. Soldaten der Bundeswehr unterstützen den Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Pandemie-Bekämpfung. Die Polizei wacht über die Aufrechterhaltung der Sicherheit und öffentlichen Ordnung. Von Ausnahmen abgesehen, verhält sich die Bevölkerung nach Angaben der Polizei weitgehend diszipliniert.

Landrat Thorsten Freudenberger dankte im Rahmen der Sitzung der erweiterten Führungsgruppe Katastrophenschutz in dieser Woche einmal mehr allen beteiligten Organisationen: „Es ist wichtig, dass wir in so schwierigen Zeiten gut und kollegial kooperieren. Klasse, dass dies bei uns im Landkreis so gut klappt!“

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