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Frischer Wind für die Schulen im Landkreis Neu-Ulm

Vereidigt und bereit sind 33 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter für ihre Vorbereitungszeit im Referendariat.

„Danke, dass Sie sich für diesen Dienst entschieden haben!“ – mit diesen Worten begrüßte Landrat Thorsten Freudenberger am Montag, 12. September, 30 junge Frauen und drei junge Männer. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie feststellen, dass Sie einen wunderbaren Beruf mit einer sinnstiftenden Tätigkeit ergriffen haben.“ Für die Lehramtsanwärterinnen und –anwärter beginnt mit ihrem Referendariat die zweite Phase ihrer Ausbildung zur Lehrerin und zum Lehrer. Landrat Thorsten Freudenberger vereidigte in seiner Funktion als rechtlicher Leiter des Staatlichen Schulamts Neu-Ulm die neuen Lehramtsanwärterinnen und -anwärter, die vor kurzem ihr Lehramtsstudium mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen haben.

Nun beginnt für die Frauen und Männer ihr zweijähriges Referendariat an „ihrer“ jeweiligen Grund- (20) und Mittelschule (10) sowie der Vorbereitungsdienst zur musisch-technischen Fachlehrkraft (2) und zur Fachlehrkraft für Ernährung und Gestaltung (1). Die Ausbildung endet dann mit dem Zweiten Staatsexamen.

Am Montagmorgen hat Landrat Freudenberger unter anderem die Bedeutung des Amtseides beleuchtet, der „Ihre Treue zum Grundgesetz ganz besonders zum Ausdruck bringt“. Dabei sei es wichtig, im Sinne der freiheitlichen Grundordnung zu handeln und zu lehren.

Ebenso sei klar, dass viele elterliche Sorgen durch die Kinder in die Schule transportiert würden, „aber Sie lernen, auch mit diesen herausfordernden Situation gut umzugehen.“ Damit sei nicht nur die Corona-Pandemie, sondern auch der Krieg in der Ukraine gemeint. Dabei helfen können sich die Schulen und Bildungseinrichtungen gegenseitig, weil diese in der Bildungsregion des Landkreises Neu-Ulm sehr gut vernetzt sind.

Viele der Lehramtsanwärterinnen und –anwärter haben bereits unterrichtet und wissen, was auf sie zukommt. „Wichtig ist,“, betonte Schulamtsdirektor Dr. Ansgar Batzner, „dass Sie dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler gerne lernen.“ Neugier wecken und erhalten sei der Inbegriff des Lernens, so der Schulamtsdirektor weiter.

Zu den 33 Männern und Frauen gewandt, betonte er die Rolle der Seminarleiterinnen und –leiter. „Nutzen Sie deren Expertise sowie den wertvollen Austausch untereinander im Seminar“, so Batzners Ratschlag an die Neulinge im Schuldienst. Auf vielfältige Weise präge diese Zusammenarbeit bis weit ins Alter hinein.

Gerhard Schurr, der Personalratsvorsitzende der Grund- sowie Mittelschullehrerinnen und -lehrer im Landkreis Neu-Ulm, begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen mit den Worten: „Sie tun uns gut, weil Sie neue Ideen und Ansätze an die Schulen bringen.“

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