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Kreis Neu-Ulm: Leitender Baudirektor hat im Ruhestand viel vor

18,5 Jahre war Rudolf Hartberger Kreisbaumeister – Am Dreikönigstag beginnt die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit

Sport treiben wird sicher eine Konstante in seinem Leben bleiben. Er wird dafür nun mehr Zeit haben – ebenso wie für seinen Hund und seine anderen Hobbys. Als da sind: Segeln, mit dem Wohnmobil verreisen sowie gut essen. Und dann möchte natürlich auch seine Familie zu ihrem Recht kommen. Auf all das freut sich Rudolf (genannt: „Rudi“) Hartberger. Denn nach 18,5 Jahren als Kreisbaumeister des Landkreises Neu-Ulm beginnt am Dreikönigstag 2021 die Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.

Hartbergers Arbeit für den Landkreis Neu-Ulm war von Esprit inspiriert und von großem Engagement geprägt. Architektonische Lösungen aus Hartbergerscher Schule waren nie 08/15, sondern hatten immer Pfiff. Rudi Hartberger baute progressiv, nicht rückständig; innovativ, nicht altbacken; intensiv, nicht verschwenderisch. Die Neubauten der Wilhelm-Busch-Förderschule in Illertissen und der FOS/BOS in Neu-Ulm sowie die Erweiterungsbauten des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn und des Illertal-Gymnasiums Vöhringen sind Vorzeigeobjekte des Landkreises.

Rudi Hartbergers Handschrift tragen auch die bisherigen Pläne und Verträge für das neue Lessing-Gymnasium. „Leider werden wir in den nächsten Jahren, in denen das Schulgebäude im Wiley heranwachsen wird, ohne Sie auskommen müssen“, hob Landrat Freudenberger hervor.

Verdienste erwarb sich Hartberger auch in der sogenannten Flüchtlingskrise. Besser heute als morgen mussten Unterkünfte für die nach Deutschland kommenden Menschen bereitgestellt werden. Das war eine höchst komplizierte und anstrengende Aufgabe, der der Kreisbaumeiter und sein Team sich aber mit größtem persönlichen Engagement gewachsen zeigten.

Überhaupt, so lobte Landrat Thorsten Freudenberger, wisse er „ungemein zu schätzen, was Sie für das Landratsamt und den Landkreis geleistet haben“. Damit meinte er nicht nur Hartbergers Meriten im Baufach, sondern auch seine wertvollen persönlichen Beiträge zu einer guten Arbeitsatmosphäre, zur Organisationsentwicklung und zum Zusammenhalt der Kollegenschaft. Der Abseilersatz „Das geht mich nichts an, da bin ich nicht zuständig!“ gehöre nicht zu Hartbergers Sprachgebrauch. Er war stets aufgeschlossen, kreativ und innovativ.

Auch wenn es um die Imagepflege des Landratsamtes ging, war Hartberger stets in vorderster Reihe dabei. Ob beim „Einstein-Marathon“, der „Ulmer Laufnacht“ oder beim „Rudern gegen den Krebs“ – immer konnten die LRA-Teams auf seine Mitwirkung zählen.

Auch der Vorsitzende des Personalrates, Michael Netter, überbrachte Rudolf Hartberger die besten Wünsche der Belegschaft für die Zukunft des „Jungpensionärs“.

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