Landkreis Neu-UlmRegionalnachrichten

Nersingen/Senden: Randale und lautstarke Proteste in Unterkünften

Die Polizei musste am gestrigen 10.12.2020 zu zwei Unterkünften in Nersingen und in Senden eilen, da sich dessen Bewohner gegen die verlängerten Quarantäneanordnung randalierten, bzw. gegen diese Verstoßen wollten.

Randale in Flüchtlingsunterkunft in Nersingen
Um 12.00 Uhr meldete der Sicherheitsdienst einer Asylunterkunft in Nersingen, dass sich Bewohner aufgrund einer verlängerten Quarantäneanordnung lautstark beschwerten und Gegenstände umherwarfen. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm und der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm zur Asylbewerberunterkunft. Dort hatte sich die Situation bereits vor Eintreffen der Streifen beruhigt. Es stellte sich heraus, dass mehrere Bewohner ihre Wut über die verlängerte Quarantäneanordnung verbal an den Sicherheitskräften vor Ort ausließen. Ein 28-Jähriger aus dieser Gruppe sprach gegenüber den eingesetzten Wachleuten Drohungen aus. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen Bedrohung ein. Der Streit wurde vor Ort durch die eingesetzten Polizeibeamten geschlichtet, so dass die Polizei wieder abrücken konnte.

Größerer Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft in Senden
Ebenfalls gestern Nachmittag, gegen 14.00 Uhr, wurde der Polizeistation Senden über den Sicherheitsdienst der Asylbewerberunterkunft in der Römerstraße mitgeteilt, dass die Bewohner die Unterkunft trotz bestehender Quarantäneanordnung des Landratsamtes verlassen wollen. Daraufhin fuhren mehrere Streifenbesatzungen der Dienststellen Senden, Weißenhorn und der Operativen Ergänzungsdienste zur Unterkunft. Vor Ort konnten die Gemüter beruhigt und die Bewohner zur weiteren Einhaltung der Quarantäne bewegt werden. Schlussendlich mussten keinerlei weitergehenden polizeilichen Maßnahmen getroffen werden.

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