Landkreis Neu-UlmRegionalnachrichten

Neu-Ulm: Abschied nach 27-Jahren bei der Sicherheitswacht

Frau Heidemarie Hebestreit beendet nach 27 Jahren ihre Tätigkeit bei der Sicherheitswacht in Neu-Ulm.
Die 70-jährige Ehrenamtliche half lange mit, die Polizeiarbeit zu ergänzen und das Sicherheitsgefühl der Neu-Ulmer Bevölkerung zu stärken.

Lob und Angerkennung auch von der Polizeipräsidentin
Am Montag, den 30.05.2022, verabschiedete Frau Dr. Strößner, Polizeipräsidentin des Präsidiums Schwaben Süd/West, Heidemarie Hebestreit. Die Präsidentin bedankte sich für ihr Engagement und ihre ausdauernde Hingabe als Sicherheitswächterin.

„Die Sicherheitswacht in Neu-Ulm und somit die Bayerische Polizei so entschlossen und stetig zu unterstützen, das ist wirklich anerkennenswert“, so Frau Dr. Strößner. Frau Hebestreit begann bereits zur Gründung im Juni 1995 ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Helferin und verabschiedete sich nun, nach 27 Jahren, von der Sicherheitswacht. Die langjährige Ehrenamtliche verrichtete ihren Dienst von Anfang bis Ende in Neu-Ulm. Herr Berger, Betreuer der Sicherheitswacht Neu-Ulm, beschrieb Heidemarie Hebestreit als zuverlässig und engagiert.

Neu-Ulmer Sicherheitswacht wurde 1995 gegründet
Helfer bei der Sicherheitswacht zu sein, ist eine Möglichkeit, sich an dem Erhalt der Inneren Sicherheit zu beteiligen. Im Polizeipräsidium Schwaben Süd/West gibt es deshalb insgesamt 14 Sicherheitswachten, wobei die erste Sicherheitswacht 1995 in Neu-Ulm gegründet wurde. Neben Neu-Ulm sind im selben Landkreis auch in Vöhringen und Senden Wächtergruppen installiert. Aktuell hat hier Neu-Ulm vor Senden und Vöhringen die meisten ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Ehrenamtlicher und wichtiger Beitrag
Polizeipräsidentin Frau Dr. Strößner hob die Wichtigkeit der Sicherheitswacht hervor: „Die Ehrenamtlichen setzen sich durch ihre Tätigkeit für ein friedliches und sicheres Zusammenleben ein.“ Sie betonte vor allem die Vorbildrolle der Helfer. „Sie schauen hin und leisten einen aktiven Beitrag für unser aller Sicherheit“, so Frau Dr. Strößner. Erfahrene Beamte der örtlichen Polizeidienststelle entscheiden, wo Mitglieder der Sicherheitswacht am besten helfen können. Sie werden hauptsächlich in Gebieten Streife gehen, für die sich die Bevölkerung mehr ansprechbare Präsenz wünscht. Das können zum Beispiel öffentliche Parks, größere Wohnsiedlungen oder lokale Veranstaltungen im öffentlichen Raum sein.

Um Sicherheitswächter zu werden, müssen die Interessierten mehrere Voraussetzungen erfüllen, beispielsweise ein Mindestalter von 18 Jahren. Die Mitglieder erhalten neben einer Aus- und Fortbildung sowie Ausstattung auch weitergehende rechtliche Befugnisse, um die Polizei unterstützen zu können. Zusätzlich bekommen die ehrenamtlichen Helfer eine pauschale Aufwandsentschädigung für ihre Unterstützung. Die Mitglieder müssen aber bereit sein, für ihre Aufgabe im Durchschnitt monatlich etwa fünf Stunden oder mehr Zeit aufzubringen.

Ähnliche Artikel

Werbeblock erkannt

Sie können untere Nachrichten und Meldungen nur mit deaktiviertem Webeblocker lesen. Wir stellen unsere Meldungen für sie kostenfrei zur Verfügung, dann ist es nur fair, wenn wir mit Werbung uns versuchen, zu finanzieren.