Landkreis Unterallgäu und Memmingen

Durchsuchung bei BRK-Rettungssanitäter – Sexualstraftat bei Rettungsdiensteinsatz?

Am heutigen frühen Montagmorgen, den 30.11.2020, kam es in Memmingen zu Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Verdacht einer Sexualstraftat zum Nachteil einer jungen Frau.

Diese hatte Ende Juli 2020 Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet. Danach sei es im Rahmen eines Rettungsdiensteinsatzes zu einem sexuellen Übergriff durch einen Rettungssanitäter gekommen.

Die weiteren Ermittlungen wurden daraufhin vom für Sexualdelikte zuständigen Fachkommissariat der Kripo Memmingen übernommen, die letztlich zur Identifizierung des mutmaßlichen Täters führten.

Durchsuchungen am Arbeitsplatz und in seiner Wohnung
Am heutigen Montagmorgen vollzogen Ermittler der Memminger Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Memmingen den richterlichen Durchsuchungsbeschluss betreffend den Arbeitsplatz des Verdächtigen beim BRK Memmingen. Zeitgleich wurde die Wohnung des 44-jährigen Tatverdächtigen durchsucht. Dabei stellten die Beamten Unterlagen und Datenträger sicher.

Ziel der Maßnahmen ist das Auffinden von be- wie auch entlastenden Beweismitteln.

Der Tatverdächtige äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Beweismittel und Datenträger, dauern weiter an.

 

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