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Kreis Unterallgäu: Lkw-Fahrer bei Entladearbeiten lebensgefährlich verletzt

Am 04.03.2021, gegen 08.30 Uhr, kam es bei einem holzverarbeitenden Betrieb in Kirchheim i. Schw. zu einem Betriebsunfall, wobei ein 64-jähriger Speditionsfahrer schwer verletzt wurde.
Der Fahrer lieferte eine Filteranlage, welche mittels eines Gabelstaplers von seinem Kleintransporter gehoben werden sollte. Während des Entladevorgangs hantierte der Speditionsfahrer aus derzeit noch unbekannten Gründen an der Palette, auf welcher die Anlage befestigt war. In der Folge geriet die Anlage ins Ungleichgewicht und fiel von der Staplergabel. Der zu diesem Zeitpunkt direkt neben der Anlage stehende Speditionsfahrer konnte nicht mehr rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gelangen und wurde unter der ca. 1.000 kg schweren Anlage eingeklemmt.

Nur durch das sofortige und beherzte Eingreifen des Staplerfahrers, welcher die schwere Last mit dem Gabelstapler vom Körper des Verunfallten anhob und Erste-Hilfe leiste, konnte der schwerst verletzte Mann zeitnah einer medizinischen Versorgung zugeführt werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in die Uni-Klinik Augsburg geflogen.

Die ersten Ermittlungen am Unfallort wurden durch die Polizeiinspektion Mindelheim sowie den Kriminaldauerdienst (KDD) Memmingen übernommen. Zudem wurde im Auftrag der Staatsanwaltschaft zur Klärung des genauen Unfallhergangs ein Gutachter herangezogen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfall werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen geführt.

Die Feuerwehren Hasberg, Krumbach, Aletshausen, Pfaffenhausen und Kirchheim waren alarmiert. Der Rettungsdienst rückte mit einem Rettungswagen der Paramedic aus Kirchheim, einem Notarztfahrzeug des BRK Mindelheim und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Rettungshubschrauber Christoph 40 aus Augsburg war ebenfalls zur Unglücksstelle gekommen.

 

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