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München: Girls Day im Bayerischen Landeskriminalamt

Am Girls Day wurden 23 Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren zu Ermittlerinnen. Sie erhielten einen „Dienstausweis“ und wurden von der Vizepräsidentin Frau Sandles herzlich begrüßt.
Dann wurde ihnen der Fall vorgestellt: In einer Münchner Spedition wurde in der vergangenen Nacht eingebrochen und ein wertvolles Gemälde von Roy Lichtenstein entwendet. Die Mädchen machten sich mit Handschuhen und Tatortbefundbericht auf den Weg zum Tatort und entdeckten dort zahlreiche Spuren.

Unter den Augen und mit Hilfe der anwesenden Kolleginnen und Kollegen konnten Schuh- und Fingerspuren, eine aufgebrochene Geldkassette und Aufbruchwerkzeug gefunden werden. Die Mädchen verpackten und beschrifteten, formten Werkzeugspuren ab und vernahmen Zeugen. Doch was passiert nach der Tatortarbeit und welche Erkenntnisse kann man aus den gefundenen Spuren ziehen? Die Mädchen verglichen am Vormittag Fingerabdrücke, setzten Werkzeugspuren in Wachs und konnten gegen Mittag tatsächlich einen Tatverdächtigen benennen. Der Durchsuchungsbeschluss wurde beantragt, dann ging es in die Mittagspause.

Am Nachmittag wurde dann das bei Tatverdächtigen sichergestellte Handy ausgelesen, denn leider fehlte vom Kunstwerk noch jede Spur. Auch die aufgefundenen Schuhe wurden mit den Spuren vom Tatort verglichen. Und nach der biometrischen Gesichtserkennung stand fest: Es gibt einen weiteren Täter, der als Hehler das Kunstwerk verkaufen wollte. Noch als die Mädchen sich über ihre Ermittlungserfolge freuten, klopfte ein Kollege und konnte das sichergestellte Kunstwerk präsentieren – Täter festgenommen, Fall gelöst!

Frau Sandles zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mädchen: „Sie waren mit Eifer am Werk und konnten durch die Arbeit mit den Tatortspuren letzten Endes den Fall lösen. Als ehemalige Ermittlerin freut mich das natürlich besonders!“

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