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Bad Hindelang: Große Suchaktion nach Lawinenabgang am Spieser

Bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Allgäu wurde gegen 16.40 Uhr, der Abgang einer Lawine am Spieser, Bad Hindelang mitgeteilt.
Da im Lawinenkegel, welcher rund 40 m breit und 200 m lang war, eine Skibrille und eine Mütze festgestellt wurde, erfolgte umgehend eine große Alarmierung der Bergwachten Bad Hindelang, Hinterstein, Wertach und Oberjoch sowie der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West. Eine Absuche mit Suchhunden, LVS und Sondierungskette verlief erfolglos.

Über einen Facebook-Eintrag wurde zufällig gegen 19.30 Uhr bekannt, dass ein bislang unbekannter Geschädigter (ein 45-Jähriger aus dem Kreis Oberallgäu), dort den unverschuldeten Abgang einer Lawine schilderte. Er wurde von dieser erfasst, etwa 30 m mitgerissen und teilverschüttet. Er konnte jedoch unverletzt von seinem Begleiter gerettet werden. Eine Mitteilung bei der Integrierten Leitstelle, Polizei oder Bergwacht erfolgte nicht. Nach Ermittlungen und dann möglichen telefonischen Kontakt konnte eine Verschüttung weiterer Personen ausgeschlossen und der Sucheinsatz beendet werden.

Es waren 73 Mann der Bergwacht, ein Rettungshubschrauber und 12 Beamte der Alpinen Einsatzgruppe, sowie zwei Beamte der Polizeiinspektion Sonthofen im Einsatz.

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