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Donauwörth/Ried: Stahlseil gerissen – 300 Kg Kranhaken fällt aus 25 Metern zu Boden

Auf einer Baustelle in Ried, im Kreis Donau-Ried, kam es am 28.06.2019 zu einem Betriebsunfall, der noch glimpflich ausging.
Eine Baufirma war auf der Baustelle mit Kranarbeiten beschäftigt. Hierzu wurde durch die Firma ein Turmdrehkran (Höhe ca. 25 Meter) von einer Mietparkfirma ausgeliehen. Zur Unfallzeit bediente ein 40-jähriger Kranführer den Kran. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Lasten am Lasthaken. Es waren lediglich zwei Stahlketten vorhanden, um die angelieferten Betonelemente aufzunehmen.

Ohne Fremdeinwirkung riss plötzlich das etwa 5cm dicke Stahlseil, woraufhin der Lasthaken und die Stahlketten aus ca. 25 Metern Höhe auf den Boden stürzten. Der Lasthaken sowie die Stahlketten verfehlten den danebenstehenden Lkw nur um wenige Zentimeter! Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Durch den Aufprall des ca. 300 kg schweren Lasthakens auf dem Pflaster wurden etwa 5 Pflastersteine beschädigt.

Feuerwehr Donauwörth wurde alarmiert
Die beiden Enden des Stahlseils blieben zunächst auf den Umlenkrollen liegen, wodurch eine Gefahr für die umstehende Bevölkerung ausging, falls sich eines der beiden Seilenden von den Umlenkrollen lösen sollte. Deshalb sperrte die Freiwillige Feuerwehr Donauwörth den Bereich der Baustelle weiträumig ab. Mit der Drehleiter wurden schließlich die beiden Seilenden nach und nach zu Boden gebracht und dort abgeschnitten.

Die Donauwörther Feuerwehr war mit rund 20 Kräften vor Ort. Die Sperrung um die Unfallörtlichkeit dauerte ca. 1,5 Stunden.

Ein Fremdverschulden, bzw. ein Bedienungsfehler des Kranführers kann nach derzeitigem Ermittlungsstand von der Polizei Donauwörth ausgeschlossen werden.

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