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Unfall bei Haldenwang: 78-Jähriger geriet auf Gegenfahrbahn

Am Montagabend kam es auf der ST 2055 bei Haldenwang, im Kreis Unterallgäu, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.
Ein 78-jähriger fuhr mit seinem Pkw von Börwang in Richtung Waizenried und kam dabei nach Zeugenangaben immer wieder auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 27-jähriger Pkw-Fahrer konnte gerade noch ausweichen und fuhr nach rechts in den ca. 2 Meter tiefer liegenden Graben. Mit der dahinter fahrenden 20-jährigen kam es jedoch zum Zusammenstoß, wobei der 78-jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Durch die Feuerwehr musste er deshalb aus seinem Auto befreit werden, um anschließend mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen, Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert zu werden. Die 20-jährige wurde mit ihrem Fahrzeug durch den Aufprall ebenfalls in den Graben neben der Fahrbahn geschleudert. Glücklicherweise erlitt die Frau nur leichte Verletzungen, wurde aber ebenso in ein Krankenhaus eingeliefert.

Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der gesamte Sachschaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Aufgrund des Unfalls war die ST 2055 für rund 90 Minuten voll gesperrt. Neben Rettungsdienst und Polizei war die Feuerwehr Börwang zum Bergen, Ausleuchten und Absperren vor Ort.

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