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BKA: Deutlich weniger junge Flüchtlinge vermisst

Die Zahl der vermissten Flüchtlingskinder in Deutschland ist in den vergangenen Monaten laut Zahlen des Bundeskriminalamtes (BKA) drastisch zurückgegangen.
Derzeit werden noch 6.506 Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen waren, vermisst, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe). Das ist knapp ein Viertel weniger als noch vor einem Jahr.

Bei den Verschwundenen handelt es sich größtenteils um Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren. 945 der Vermissten sind Kinder. Eine BKA-Sprecherin sagte, es gebe zwei Gründe für den deutlichen Rückgang: „Einerseits tauchen viele als vermisst gemeldete Kinder und Jugendliche wieder auf. Andererseits kommen aktuell weniger Flüchtlinge nach Deutschland.“ Nach Einschätzung des BKA sind die meisten Fälle harmlos. Viele Jugendliche seien 2015 in deutschen Städten durchgereist und hätten die Aufnahmelager verlassen, um zu Verwandten zu reisen, ohne sich abzumelden.

Viele tauchten auch mehrfach – etwa mit unterschiedlicher Schreibweise – in der Datei auf. Die Statistik verzerre deshalb die Zahlen nach oben. (dts Nachrichtenagentur)

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