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Herrmann gratuliert bei Staatsempfang zu 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr München

Ein Jubiläum mit Weltrekord: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratuliert bei Staatsempfang in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer der Freiwilligen Feuerwehr München zum 150-jährigen Jubiläum

 „Die Bayerischen Feuerwehren liegen der Bayerischen Staatsregierung besonders am Herzen“, betonte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute beim Staatsempfang zu Ehren des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr München in der Münchner Residenz. Herrmann gratulierte in Vertretung für den Bayerischen Ministerpräsidenten und im Namen der gesamten Staatsregierung und dankte den ehrenamtlichen Hilfskräften persönlich für das enorme unermüdliche Engagement und die große Begeisterung für den Feuerwehrdienst: „Sie leisten einen überaus wichtigen und wertvollen Dienst für die Sicherheit ihrer Mitbürger. Deshalb gilt ihnen allen mein besonderer Dank.“

Weltrekordniveau erreiche die Freiwillige Feuerwehr München auch mit ihrem Festprogramm: Die Firetage-Parade im Mai 2016 mit 438 historischen und aktuellen Feuerwehrfahrzeugen lockte etwa 50.000 Besucher an und schaffte damit den Weltrekord für die weltgrößte Feuerwehr-Parade. Beim Firetage-Festival im April 2016 kamen rund 79.000 Besucher zu den Vorführungen.

Die Freiwillige Feuerwehr München hat aktuell knapp 900 aktive Mitglieder im Einsatzdienst, dazu über 100 Jugendliche als Feuerwehranwärter. Allein im Jahr 2015 absolvierten sie über 3.500 Einsätze. Herrmann: „Die Freiwillige Feuerwehr München leistet Enormes: Am 22. Juli 2016 etwa standen binnen kürzester Zeit über 400 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Freiwilligen Feuerwehr München zur Verfügung, um beim schrecklichen Amoklauf am Olympia Einkaufszentrum Hilfe zu leisten.“

Der Bayerische Innenminister lobte auch die hochmoderne Ausstattung der Feuerwehr, wozu auch der Freistaat Bayern seinen Beitrag leiste. Erst im Mai dieses Jahres konnte etwa der Neubau der Feuerwache 4 in der Hessstraße nach zweijähriger Bauzeit in Dienst gestellt werden. Die Freiwillige Feuerwehr München hat dort ihr Kommando neben der Berufsfeuerwehr. „Der Freistaat Bayern konnte mit einer Staatlichen Förderung von rund 2,4 Millionen Euro einen nicht unerheblichen Beitrag zum Bau leisten.“

Bei einer Tour durch die jüngere Geschichte hob Herrmann einige Beispiele besonders hervor, bei der die Freiwillige Feuerwehr München ihre großartige Einsatzqualität unter Beweis stellen konnte: Etwa am 17. Dezember 1960, als ein Flugzeug kurz nach dem Start am Flughafen Riem nahe der Theresienwiese auf eine Straßenbahn stürzte oder bei den Olympischen Spielen 1972 sowie beim Sprengstoffanschlag am Haupteingang des Oktoberfestes am 26. September 1980. Beim katastrophalen Hochwasser im Sommer 2013 eilte die Freiwillige Feuerwehr München in Deggendorf, Passau, Rosenheim und Dachau zur Hilfe. Ihre Fluthelfer unterstützten die Einsatzleitung vor Ort durch Koordination der wichtigen Hubschraubereinsätze. Im Sommer und Herbst 2015 packten die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr etwa mit an, um den Flüchtlingsstrom am Münchner Hauptbahnhof in den Griff zu bekommen.

Abschließend wünschte der Innenminister den Einsatzkräften alles erdenklich Gute, viel Erfolg, zahlreiche Nachwuchskräfte und Gottes Segen.

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