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Storchennest-Tour: Adebar per Rad auf der Spur

Mit dem Fahrrad auf Storchennest-Tour, die auf 45 km durch das Kammel- und Mindeltal und an mehr als 20 „bewohnten“ Nestern mit etwa 80 bis 90 Störchen vorbei führt.

Günzburg, 21. Juli 2020. Die Auswahl unterschiedlichster Fluss-, Rund-, Themen-, überregionaler und Sterne-Radwege im Landkreis Günzburg ist groß. Um die 700 km touristische Radwege sind in der jungen Radregion beschildert. Die jüngste Rundtour im Bunde ist die Storchennest-Tour, die auf 45 km durch das Kammel- und Mindeltal und an mehr als 20 „bewohnten“ Nestern mit ca. 80 bis 90 Störchen vorbei führt.

In Burgau, verrät Storchenkenner und Ideengeber für die Storchennest-Tour Michael Miller aus Burgau, leben aktuell ca. 50 Störche incl. Jungtiere und hier befinden sich derzeit auch die meisten Nester und das größte. Die zahlreichen Storchennester sind an ganz unterschiedlichen Standorten platziert: Telefonmasten, Kamine, Werbetafeln, Kirchendächer oder Wildbauten. Die Störche sind, was ihren Wohnsitz bzw. Brutplatz betrifft also flexibel und kreativ. Und anspruchsvoll, denn einen wunderbaren Blick auf die Flusslandschaften in unserer wasserreichen Region haben sie immer. So richtet sich der Blick auf der Storchennest-Tour natürlich immer wieder nach oben – aufgepasst also, dass man dennoch den Drahtesel gut im Griff behält und auf der Spur bleibt! Stopps und Pausen zum Verweilen und Beobachten bieten sich auf dieser schönen Tour also besonders an. Ab Juli werden die Störche flügge und man kann ihnen auch auf Augenhöhe begegnen – mit Abstand natürlich! Auch ganz corona-unabhängig.

Mona Mindel und Co. schätzen die Lebensqualität im Landkreis Günzburg

“Ein Storchenpaar hat im Schnitt zwei bis drei Jungtiere,” erläutert Storchenfreund Michael Miller, der von seinem Haus aus mehrere Nester in Burgau sehen kann. “Wir haben die Idee einer Storchennest-Radrundtour sehr gerne aufgegriffen,” beschreibt Carina Huch, Projektleiterin Tourismus bei der Regionalmarketing Günzburg GbR – Wirtschaft und Tourismus, den Ausgangspunkt der neuen Tour. “Die neue Rundtour ist gut ausgeschildert und trägt auf ihrem orangefarbenen Schild bzw. Erkennungszeichen die Störchin Mona Mindel, eines der drei Landkreismaskottchen.” “Die Störche sind bei uns in der Region inzwischen wieder sehr präsent,” ergänzt RMG-Geschäftsführer Axel Egermann, “ein Zeichen besonderer Lebensqualität im Landkreis Günzburg – nicht nur für Störche.” Mittlerweile kann man die Großfamilie von Mona Mindel fast das ganze Jahr über bei uns beobachten, denn viele Störche überwintern mittlerweile hier.

Storchennest-Radrundtour in der Radkarte “GünzBike” und im Tourenportal „Die Storchennest-Rundtour“ führt auf 45 km über Jettingen-Scheppach, Schönenberg, Unterrohr, Kammeltal, Wettenhausen, Hammerstetten, Unterknöringen, Rettenbach, Offingen, Burgau und Röfingen. Das höchste Nest auf der Route – auf einem Funkmast – befindet sich in Jettingen, das niedrigste (auf einer Starkstromleitung) ebenfalls. In Scheppach gibt es die “werbewirksamsten” Nester auf einer Hotel- und einer Baumarkt-Werbetafel. In Röfingen und Unterrohr befinden sich schöne, ländliche Nester. Die komplette Tour ist in der Radkarte “GünzBike” ersichtlich (Download und Bestellung auf www.familien-und-kinderregion.de/radfrahren) oder mit GPX-Daten und zur individuellen Tourenplanung auch auf www.donautal-touren.de verfügbar.

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