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Unfall A8 Merklingen-Ulm 10072019 3
Folgeunfall gegen 20.40 Uhr mit Kleintransporter.

Dornstadt/A8: Zwei schwere Verkehrsunfälle an Stauenden auf der Autobahn

Die Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr musste sich am Abend des 10.07.2019 gleich um zwei schwere Verkehrsunfälle auf der A8 zwischen Merklingen und Ulm kümmern.

Transporter rammt Pkw – Unfall forderte fünf Schwerverletzte
Am Mittwoch, gegen 20.10 Uhr ereignete sich der erste Unfall. Ein 35-jähriger Sprinterfahrer befuhr den rechten von drei Fahrstreifen der A 8 in Richtung München. Am Stauende – wenige Kilometer vor der Anschlussstelle Ulm-West – fuhr er auf einen PKW auf. Diesen schob er etwa 50 Meter vor sich her, bevor der PKW mit dem Heck eines wartenden Kleintransporters kollidierte. Der Kleintransporter wurde durch die Aufprallwucht nach links abgewiesen. Anschließend prallte der PKW gegen das Heck eines LKW. Bei dem Unfall wurden alle fünf Insassen des PKW schwer verletzt. Der Sachschaden wird auf rund 22.000 Euro geschätzt.

Kleintransporter-Lenker lebensgefährlich verletzt
Gegen 20.40 Uhr ereignete sich am Stauende des ersten Unfalls ein Folgeunfall. Der 31-jährige Fahrer eines Sprinters mit Rumänischer Zulassung reagierte falsch und fuhr nahezu ungebremst leicht seitlich versetzt in das Heck eines wartenden Sattelzugs. Dabei wurde der Lenker des Kleintransporters schwerst verletzt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit werden. Er wurde nach erster rettungsdienstlicher Versorgung, mit dem Rettungshubschrauber Christoph 22 aus Ulm, mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Der Sattelzug hatte 24 Tonnen Mineralwasser geladen. Nur wenige Flaschen davon gingen zu Bruch. Hier waren die Feuerwehren aus Merklingen und Dornstadt im Einsatz. Der Fahrer wurde von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Wrack befreit. Fahrzeuge der Feuerwehr Dornstadt fuhren auf der Richtungsfahrspur in Fahrtrichtung Stuttgart an und standen dann auf der linken Fahrspur. Daher musste der linke Fahrstreifen der A8 in Richtung Stuttgart gesperrt werden. Neben der Polizei, den Feuerwehren und dem Hubschrauber waren weiter ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug des ASB vor Ort.

A8 war rund vier Stunden komplett gesperrt
Die Richtungsfahrbahn München musste für vier Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Merklingen ausgeleitet. Ein Polizeihubschrauber fertigte Luftbilder und überwachte die Verkehrslage.

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