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Reisensburg: Brand in Dachstuhl eines Wohnhauses – rund 50.000 Euro Schaden

Um 11.22 Uhr, am 16.09.2019, wurde ein Brand in einem Wohnhaus, im Kohlstattweg, im Günzburger Stadtteil Reisensburg mitgeteilt.
Die alarmierten Einsatzkräfte stellen eine starke Rauchentwicklung im ausgebauten Dachgeschoß fest. Rauchmelder schrillten. Da bereits alle Personen das Objekt verlassen hatten, erkundeten die Feuerwehrkräfte mit vier Trupps unter schwerem Atemschutz, um den Brand zu lokalisieren. Aus der Verkleidung im ausgebauten Dachgeschoß, unter den Dachplatten und aus den Dach- und Giebelfenstern drang dichter Rauch. Eine Anfahrt der Drehleiter war aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kaum möglich. So fand die Brandbekämpfung über den Innenangriff statt. Das Haus wird über einen Dachständer mit Strom versorgt. So wurde der Stromversorger angefordert, welcher die Leitungen stromfrei schaltete, damit diese für die Einsatzkräfte keine Gefahr mehr darstellen. Gebrannt hatte das Dämmmaterial und die Verkleidung in nahezu dem gesamten Dachbereich und verursachte so einen Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Als Brandursache wird der Defekt einer Stromleitung vermutet.

Zum Zeitpunkt des Brandes waren drei Personen im Gebäude, welche vom Rettungsdienst gesichtet wurden. Es blieben alle unverletzt.

Stadtbrandinspektor Christian Eisele lobte das vorbildliche Verhalten der Nachbarn, welche noch vor Eintreffen der Kräfte bereits ihre Fahrzeuge wegfuhren, damit die Feuerwehr, bei den ohnehin schon beengten Verhältnissen, rasch und schnell agieren konnte.

Neben den Feuerwehren Reisensburg und Günzburg, sowie Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion Günzburg, waren ein Notarztfahrzeug, zwei Rettungswagen (Regel RTW und Hintergrund RTW) aus Günzburg und ein Krankentransportfahrzeug, welches von der Leitstelle vorab geschickt wurde, sowie eine Einsatzleiterin Rettungsdienst vor Ort.

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