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Brand eines landwirtschaftlichen Anwesen in Wattenweiler

Eine starke Rauchentwicklung eines ehemaligen landwirtschafltichen Anwesen wurde am heutigen Sonntagmorgen, den 13.09.2020, gegen 08.00 Uhr, am südlichen Ortsausgang von Wattenweiler mitgeteilt.
Gegen 08.03 Uhr wurden von der Integrierten Leitstelle Donau-Iller die Feuerwehren Wattenweiler, Unterwiesenbach, Neuburg a.d. Kammel, Ellzee, Ichenhausen, sowie Kräfte der Kreisbrandinspektion, des Technischen Hilfswerks und des Rettungsdienstes in die Dorfstraße (Ortsdurchfahrt – B16) alarmiert. Dort bestätigte sich die mitgeteilte massive Rauchentwicklung, welche aus einem bereits vor dem Ereignis bereits zum Teil eingestürztem Stadels, im dem Heu lagerte, samt Bauernhaus drang.

Die Löscharbeiten gestalteten sich nicht einfach, da die Feuerwehrkräfte den einsturzgefährdeten Stadel nicht betreten konnten. Sie räumten mit einem Baggern das Heu nach und nach aus und löschten dabei aufflammende Glutnester ab. Dadurch zogen sich die Löscharbeiten, zu denen auch die Ortsdurchfahrt in diesem Bereich gesperrt werden musste, in die Länge. Dabei wurde der Stadel und der Dachstuhl des Hauses abgerissen.

Der Stadl und das Haus waren bereits seit längerem teilweise eingestürzt, wodurch der Sachschaden sehr gering ausfallen dürfte. Die Polizeiinspektion Krumbach war vor Ort. Hinweise auf die Brandursache liegen derzeit noch nicht vor. Da auch der Strom abgeschaltet war, könnte eine Selbstentzündung durch eingetretenes Wasser in das Heu in Fragen kommen.

Mit den erwähnten Feuerwehren, der Kreisbrandinspektion, dem Fachberater des THW Krumbach und dem Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswägen des BRK Krumbach und des BRK Weißenhorn, sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst anrückte, waren insgesamt 92 Kräfte im Einsatz. (Fotos: Feuerwehr Ichenhausen und Feuerwehr Wattenweiler)

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