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Absturz eines Segelfliegers in Günzburg – Pilot sirbt
Foto: Mario Obeser

Günzburg: Pilot kommt bei Segelflugabsturz ums Leben

Ein Segelflugzeug ist am heutigen Samstag, den 30.05.2020, am Flugplatz Günzburg kurz nach dem Start abgestürzt. Der Pilot starb bei dem Unglück.
Kurz vor 11.30 Uhr kam es am Flugplatz Günzburg-Donauried, nördlich von Günzburg, zu einem Flugunfall kurz nach dem Start. Ein Segelflugzeug sollte mit einem Schleppflugzeug auf Flughöhe gebracht werden. In einer Höhe von etwa 50 Metern klinkte das Schleppseil aus. Der erfahrene 74-jährige Pilot des Gleitflugzeuges stützte im Anschluss links neben dem Rollfeld in einer angrenzenden Wiese ab. Trotz aller Reanimationsmaßnahmen kam für den Mann, der allein im Flieger saß, jede Hilfe zu spät, er zog sich tödliche Verletzungen zu. Der Pilot des Schleppflugzeuges konnte seine Maschine ordnungsgemäß landen, er blieb unverletzt.

Ein Polizeihubschrauber flog über den Flugplatz und der Absturzstelle und fertigte Luftbilder, die zur Aufklärung beitragen sollen. Der gelandete Rettungshubschrauber aus Ulm musste ohne Patienten seinen Rückflug antreten.

Die Feuerwehren Reisensburg und Günzburg, sowie Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion und der Kreisbrandrat waren vor Ort. Ebenso ein Rettungswagen der JUH Kleinkötz, ein Notarztfahrzeug des BRK Günzburg, ein Einsatzleiter Rettungsdienst und der Rettungshubschrauber Christoph 22 aus Ulm. Die Polizeiinspektion Günzburg war mit mehreren Streifen angerückt. Das Kriseninterventionsdienst des BRK Günzburg war mit fünf Kräften im Einsatz.

Die ersten Ermittlungen zur Unfallursache wurden vom Kriminaldauerdienst der Memminger Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig (BFU) für Flugunfälle übernommen.

 

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