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Reisensburg: Tatverdächtiger nach Brand in Asylunterkunft in U-Haft

Gestern, am 15.06.2020, brannte es in Reisensburg in einer Asylunterkunft. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen, gegen den nun ein Untersuchungshaftbefehl erlassen wurde.

Ein 33-jähriger aus Eritrea stammender Mann, welcher gestern unter dem Verdacht der Schweren Brandstiftung vorläufig festgenommen worden war, wurde heute der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die Richterin folgte dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft Memmingen und erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte machte im Rahmen der Anhörung keine Angaben zum Tatvorwurf. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Die Begutachtung des Brandobjektes durch Ermittler der Kripo Neu-Ulm mit Unterstützung von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes brachte zunächst kein eindeutiges Ergebnis in Bezug auf die Brandentstehung. Vieles spricht in der Gesamtschau der bislang gesammelten Ermittlungserkenntnisse dafür, dass der dringend tatverdächtige 33-jährige Mann den Brand aus bislang unbekannten Gründen selbst gelegt hat.

Insgesamt vier Personen wurden bei dem Vorfall verletzt, drei davon leicht und eine Person schwer. Bei dem Brand war außerdem ein Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro entstanden. (wir berichteten)

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