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Günzburg: Auto schleudert in Donau

Ein mit drei jungen Männern besetzter Pkw schleuderte gestern in Günzburg von einem Fahrweg neben der Donau in den Fluss. Vermutlich waren sie zu schnell unterwegs.
Glücklicherweise nicht verletzt wurden neben dem 19-jährigen Fahranfänger aus Günzburg auch seine beiden Mitfahrer im Alter von 19 und 20 Jahren. Die drei befuhren kurz nach 19 Uhr einen Weg neben der Donau, der unter die Donaubrücke in der Heidenheimer Straße führt. Offensichtlich waren sie zu schnell unterwegs. Als das Fahrzeug dann auch noch über eine Mulde gefahren sei, verlor der Fahrer seinen Angaben nach die Kontrolle über das Auto, woraufhin er einen Brückenpfeiler schrammte und schließlich in die Donau schleuderte. Glücklicherweise konnten sich alle Insassen aus dem Wagen selbst unverletzt befreien, bevor dieser nach einiger Zeit unterging.

Aufgrund der zunächst unklaren Situation wurden nach Eingang des Notrufes bei der Polizei eine Vielzahl von Rettern der Feuerwehr Günzburg, des Rettungsdienstes, der Wasserwacht und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft an den Einsatzort alarmiert. Mit Hilfe von Tauchern und Booten gelang es, den zwischenzeitlich etwa 20 Meter flussabwärts getriebenen Pkw zu lokalisieren, der in rund 4 Metern Tiefe auf dem Fahrzeugdach lag. Er musste dann durch den Bergekran eines Abschleppunternehmens von der Brücke Heidenheimer Straße aus geborgen werden.
Taucher hängten dazu zunächst Ketten an die Vorderräder, so dass der Kran den PKW langsam anheben konnte. Dann wurde der Fiat am Uferrand nochmals abgelassen und an allen vier Rädern befestig und nach oben gehoben.

Zu einem Umweltschaden kam es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Der Sachschaden dürfte über 6.000 Euro betragen.

Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Die DLRG Leipheim war mit zehn Kräften, die Wasserwacht Krumbach und Thannhausen mit 15 Einsatzkräften am Unfallort. Zwei Rettungswagen und ein Notarzt waren ebenfalls im Einsatz.


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