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Feuerwehrjugend stellte sich den Prüfungen beim Kreisjugendfeuerwehrtag

Die Sonne strahlte mit den Gesichtern der jungen Feuerwehranwärterinnen und Anwärter, nach den bestandenen Prüfungen, beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Günzburg, um die Wette.

Sie sind fit und stellten ihr erlerntes und geübtes unter den kritischen Schiedsrichteraugen unter Beweis. 340 Buben und Mädchen verschiedener Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Günzburg, im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, nahmen vergangenem Samstag (24.09.2016) am Kreisfeuerwehrjugendtag in Günzburg teil. Gastgeber war die Feuerwehr Günzburg. Kommandant und Stadtbrandinspektor Christian Eisele und seine Mannschaft hatten durch ihre Vorbereitungen der einzelnen Stationen, der Bereitstellung des Materials im Feuerwehr-Gerätehaus und im Hof, sowie durch mehrere helfender Hände während der Veranstaltung, für einen reibungslosen Ablauf bestens gesorgt, so Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Link.

Landrat Hafner lobte den „Feuereifer“
Als Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl, gegen 08.30 Uhr, mit seiner Ansprache die Veranstaltung eröffnete, hatte es noch recht kühle Temperaturen, doch den jungen Teilnehmern wurde es bei den verschiedenen theoretischen und praktischen Tests und Prüfungen warm, noch bevor sich das Wetter schließlich von seiner besten Seite zeigte. Härtl hob hervor, wie wichtig eine leistungsfähige und gut ausgebildete Feuerwehrjugend ist, um auch morgen den Herausforderungen gewachsen zu sein. Landrat Hubert Hafner sieht es in seinen Grußworten als absolut keine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen sich bei den heutigen Freizeitangeboten dazu bereiterklären ihre Kraft, Energie und Freizeit, in die Feuerwehr investieren. Er lobte die Feuerwehranwärterinnen- und Anwärter für ihr Engagement und ihren „Feuereifer“ in der Jugendfeuerwehr.
Auch CSU Bezirks- Kreis- und Stadträtin Stefanie Denzler zeigte sich, angesichts der Summe der Anwesenden, die sich den Prüfungen stellen wollen, beeindruckt.

Prüfungen an mehreren Stationen
Nach den Worten, zum organisatorischem Ablauf, von Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Link, ging es dann los. Im Feuerwehrhof waren mehrere Stationen aufgebaut. 5 C-Leitungen, also 90 Meter Schlauch, mussten in 2er-Teams gekuppelt werden. Auch 2 Saugleitungen galt es korrekt zu „verkuppeln“. An weiteren Stationen war Zielgenauigkeit gefragt, wenn der Leinenbeutel zwischen zwei Stäben hindurch geworfen, und ein C-Schlauch möglichst gerade ausgerollt werden sollte. Neben dem Rettungsknoten, dem Umspritzen eines Eimers mit einer Kübelspritze und an weiteren Stationen, war nicht nur Action, sondern auch Köpfchen gefragt. Denn neben den praktischen Prüfungen wurde auch theoretisches Wissen verlangt. Bei vielen Tests waren bestimmte Zeitfenster einzuhalten, um keinen Punktabzug zu riskieren. Am Ende nahmen 298 Teilnehmer am Wissenstest teil, 45 davon legten dabei die letzte Stufe 4 ab. 2 der 96 Teilnehmer bei der bayerischen Jugendleistungsprüfung schafften diese sogar mit 0 Fehlern abzulegen.

Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, der als Vertreter des Oberbürgermeister Gerhard Jauernig gekommen war, sowie Dr. Hans Reichard MdL betonten die Wichtigkeit einer guten Ausbildung, bedankten sich für die Einsatzbereitschaft und ermutigten die Jugendlichen zum „Weitermachen“.

Dank galt auch den vielen Helfern und den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, die ebenfalls ihre Freizeit für die Jugend investierten und mit der richtigen Mischung aus Strenge, Gelassenheit, Unterstützung und Humor zum Gelingen beitrugen. Markus Link freut sich auch 2019 wieder den Kreisfeuerwehrjugendtag in Günzburg abhalten zu dürfen.

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