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Foto: Feuerwehr Lauingen

Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze aber insgesamt glimpflich

Das Sturmtief Fabienne sorge in der Region am 23.09.2018 für teils zahlreiche Einsätze. Verglichen mit anderen Regionen kam es zu keinen schlimmeren Vorfällen.

Kreis Dillingen
Überwiegend der südliche Landkreis Dillingen war vom Unwetter betroffen, das in den Abendstunden des 23.09.2018 aufgezogen war. Zu insgesamt sechs Einsätzen kam es ab 18.45 Uhr, nachdem durch Windböen in der Dillinger Straße in Wertingen sich das Dach einer Bushaltestelle zu lösen drohte. Kurz darauf drohte ein Kanu auf die Straße im Ortsteil von Rieblingen zu fliegen, konnte aber wieder von seinem Besitzer eingefangen werden.

Auch die Feuerwehr Lauingen (Donau) musste zu mehreren Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken, um kleinere Unwetterschäden zu beseitigen. Um 18.00 Uhr ging es für die Floriansjünger in die Gundelfinger Straße, hier waren zwei Sperrböcke in eine Baugrube gefallen, die Lauinger Wehr sicherte die Baustelle wieder ab und konnte den Einsatz nach kurzer Zeit beenden. Gegen 20.06 Uhr wurde die Feuerwehr erneut alarmiert, weil in der Aislinger Straße ein Baum auf die Fahrbahn gefallen war. Die Kameraden entfernten diesen und machten die Fahrbahn sauber. Als die Feuerwehrler gerade zurück im Gerätehaus angekommen waren, wurden sie erneut von der Integrierten Leitstelle Augsburg in die Herzog-Georg-Straße alarmiert. Dort waren Dachplatten in ein Schaufenster eines Modegeschäftes gefallen. Die Feuerwehr hat das Dach mittels Drehleiter kontrolliert ob weiter Platten runterfallen könnten und setzten teilweise neue Dachziegel ein. Die Schaufensterscheibe des Geschäftes wurde von der Wehr mit einer Holzplatte gesichert. Da es im Stadtgebiet keine weiteren Einsätze gab konnte die Feuerwehr um etwa 22.30 Uhr wieder einrücken.

Auch in Holzheim und in Dillingen wurden Bäume entwurzelt und stürzten auf die Fahrbahn. Sie wurden durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren entfernt.

Region Ulm: Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze
Der Sturm, der am Sonntag auch über unsere Region fegte, blieb ohne schlimme Folgen. Dennoch hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. In der Zeit zwischen 15.00 Uhr und 23.00 Uhr verzeichnete das Führungs- und Lagezentrum des Ulmer Polizeipräsidiums rund 70 Einsätze. Umgestürzte Bäume und Bauzäune, herabgefallene Äste und Dachziegel sorgten vielerorts für Gefahrenstellen. Gegen 20.45 Uhr hatte in Illerkirchberg ein Blitzeinschlag einen mehrstündigen Stromausfall zur Folge. Verletzte oder größere Schadensereignisse blieben aus.

Gewitter und Sturm im südlichen Schwaben
Von Sonntagnachmittag bis Mitternacht kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West aufgrund Gewitter und Sturm zu einer Vielzahl von Einsätzen.

Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gingen neben anderen Einsatzmeldungen auch etwa 100 Einsatzmeldungen aufgrund des starken Windes ein. Immer wieder wurden von Verkehrsteilnehmern Bäume und große Äste gemeldet, die auf die Straße gestürzt waren. Vielerorts waren Bauzäune und Baustellenabsperrungen umgestürzt und ragten in die Fahrbahn. In einigen Unterführungen stand das Wasser.

Die meisten dieser Einsätze wurden von der Polizei an die Integrierten Leitstellen und von diesen weiter an die örtlichen Feuerwehren, an die Straßenmeistereien, Kreisbauhöfe und Gemeindebauhöfe weitergegeben. Auch die Polizei war mit Straßensperrungen, kleineren Beseitigungen und der Aufnahme von größeren Beschädigungen beschäftigt. So war bei Ronsberg ein Pkw in einen umgestürzten Baum gefahren. Der Fahrer blieb unverletzt, der Pkw musste abgeschleppt werden. Bei Rieden am Forggensee fiel eine Tanne auf ein stehendes Wohnmobil. Die Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. In Lindau wurde ein Mann durch einen herabfallenden Ast am Bein verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht.

Ab 18.00 Uhr waren auch Feuerwehren im Kreis Günzburg im Einsatz. So musste die Feuerwehr Neuburg/Kammel wegen eines Baumes auf der Fahrbahn, oder Ästen in die Edelstetter Straße fahren. Einsätze gleicher Art hatten auch die Feuerwehr Ziemetshausen in Richtung MNaria Vesperbild um 18.30 Uhr und die Feuerwehr Ichenhausen um 19.20 Uhr in der Ettenbeurer Straße. Um 20.00 Uhr war die Feuerwehr Günzburg in der Augsburger Straße wegen Wasser in einem Gebäude im Einsatz. Gegen 20.24 Uhr musste die Feuerwehr Offingen dann zu einer überschwemmten Fahrbahn in die Bahnhofsstraße ausrücken. Ein kleiner Waldbrand war im Bereich des Erwin-Bosch-Ring in Krumbach gemeldet, worum sich die Feuerwehr Krumbach um 21.05 Uhr kümmerte. Um 21.14 Uhr rückte die Feuerwehr Scheppach in die Messerschmittstraße zu einer überschwemmten Fahrbahn aus. Gegen 21.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kemnat auf die Strecke in Richtung Waldheim und um 21.26 Uhr die Feuerwehr Niederraunau auf die Straße Richtung Mindelzell alarmiert. Wie lagen Bäume und Geäst auf den Fahrbahnen. Zum Pfarrer-Portenlänger-Platz in Offingen mussten dann die Floriansjünger der Offinger Wehr fahren, da dort die Fahrbahn bzw. der Gehweg überschwemmt war.

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