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Herbstversammlung 2018 der Jugendfeuerwehr Landkreis Günzburg
(v.l.) Landrat Hubert Hafner, Kreisbrandrat Robert Spiller, Landesjugendsprecher Christian Bästlein, Bezirksjugendfeuerwehrwart Willi Sauter, Jugendwart Martin Schuster, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart, Stadtrat und Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Jugendwart Karl-Heinz Heberle, Kreisjugendwart Markus Link und stv. Jugendwart Steffen Miersch. Foto: Mario Obeser

Das „Feuerwehrherz“ am rechten Fleck

Sie sind ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Feuerwehrnachwuchs und den aktiven Feuerwehren, die Jugendwarte der Feuerwehren im Landkreis Günzburg und deren Stellvertreter, die sich vergangenen Montag zur Herbstversammlung der Jugendfeuerwehr Landkreis Günzburg in Deffingen getroffen hatten.

Das die Wichtigkeit eines funktionierenden und gut ausgebildeten Feuerwehrnachwuchses nicht hoch genug gewürdigt werden kann, konnte man den verschiedenen Grußworten entnehmen. So ließ es sich auch der frische gebackene Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart trotz straffem Terminkalender nicht nehmen, den Anwesenden für ihre ehrenamtliche Jugendarbeit zu danken. Er sagte ein stehts offenes Ohr für die Belange der Jugendfeuerwehren zu.

Kreisjugendwart Markus Link blickte in seinem Tätigkeitsbericht auf das Jahr 2018 zurück. Im Mai fand am Feuerwehrhaus Waldstetten der Tag der Jugend statt. 35 Jugendliche legten hier die Jugendflamme der Stufen 2 und 3 ab. Neben Seminaren stand auch ein Grill-Abend in Anhofen im Kalender. Ein Highlight war auch heuer das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Niederraunau, an dem rund 250 Jugendliche und Betreuer teilnahmen und bei verschiedenen Aktivitäten schöne Tage erlebten. In die Landeshauptstadt Berlin reisten im Juli 14 Jugendwarte auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüsslein. Hier standen eine Städterundfahrt, die Besichtigung des Reichstags und weitere Termine auf der Agenda. Der Kreisjugendfeuerwehrtag Ende September in Bayersried-Ursberg-Premach nahmen 77 Jugendliche an der bayerischen Jugendleistungsprüfung teil. Genau 300 Jugendliche legten parallel den Wissenstest verschiedener Stufen ab. Dies war nur ein Auszug der vielen in der Freizeit ehrenamtlich geleisteten Stunden.

Auch wurde dieses Jahr ein Zelt-Kauf ausgeschrieben. Es wurden ein kleines und vier große Zelte samt Zubehör für rund 13.000 Euro beschafft.

Für das kommende Jahr hat man sich entschieden, die deutsche Jugendleistungsprüfung nicht mehr zentral am Tag der Jugend abzulegen, sondern gesondert. Die Kreisjugendsprecher werden zudem in den Europapark fahren.

Der vom stellvertretendem Schatzmeister Max Grund vorgestellte Haushaltplan 2019 fand uneingeschränkte Zustimmung.

Nun auf Instagram vertreten
Die Jugendfeuerwehr Landkreis Günzburg ist ab sofort auch auf Instagram vertreten und hat dort den Account: jf_landkreis.guenzburg

Vier Ehrungen – Ein Orden zum ersten Mal im Landkreis verliehen
Vier Kameraden waren in der Vergangenheit durch ihr Engagement überaus positiv aufgefallen. So erhielten Martin Schuster von der Freiwilligen Feuerwehr Waltenhausen und Steffen Miersch von der Freiwilligen Feuerwehr Krumbach die Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber. Schuster trat 1994 in die Feuerwehr ein und übernahm 2004 das Amt des 1. Jugendfeuerwehrwarts. Mirsch trat 2004 in die Feuerwehr Krumbach ein. Seit 2014 ist er als stellvertretender Jugendwart bei der Krumbacher Wehr. Die Ehrennadel der deutschen Jugendfeuerwehr in Silber durfte Karl-Heinz Heberle von der Feuerwehr Krumbach entgegennehmen. Er ist seit 1973 bei der Feuerwehr und ist seit 2014 in Krumbach aktiv. Er baute dort die Jugendarbeit systematisch aus. Zum ersten Mal im Landkreis wurde das Feuerwehrehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze verliehen. Diesen Orden durfte sichtlich überrascht Christian Bästlein entgegennehmen, der 2010 in die Jugendgruppe der Feuerwehr Krumbach ein und wurde 2014 zum Kreisjugendsprecher gewählt, ebenso im selben Jahr zum Bezirksjugendsprecher. Seit 2017 ist er gewählter Landesjugendsprecher der Jugendfeuerwehr Bayern. Unter seiner Federführung wurde das Projekt Jugendforum des Landkreises Günzburg zur Nachwuchsförderung gegründet. Willi Sauter überreichte die Ehrennadeln nach Verlesen der jeweiligen Urkunden.

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