Landkreis GünzburgRegionalnachrichten

Kissendorf: Rauchmelder und aufmerksame Zeugin verhindern Schlimmeres

Am frühen Samstagnachmittag, den 10.07.2021, kam es in Kissendorf zu einem Einsatz der Rettungskräfte.
Eine Frau war an einer Eierstation in der Hohlstraße und hörte einen ausgelösten Rauchwarnmelder. Sie wählte den Notruf, worauf die Integrierte Leitstelle Donau-Iller in Krumbach die Freiwillige Feuerwehr Kissendorf alarmierte. Die ersten eintreffenden Feuerwehrkräfte konnten durch die Fenster in einem Wohnhaus eine Rauchentwicklung feststellen, diese war ausgehend von einem holzbefeuerten Küchenherd. Am Tisch saß der 81-jährige Bewohner, den die Feuerwehrkräfte durch das Küchenfenster ins Freie retteten.

Da zu Beginn die genaue Ursache für die Rauchentwicklung unklar war, löste die Leitstelle einen größeren Alarm, mehrere umliegenden Feuerwehren aus. Letztlich waren dann nur die Feuerwehr Kissendorf und Kräfte der Kreisbrandinspektion Günzburg vor Ort. Die anderen Kräften konnten ihre Anfahrt abbrechen, bzw. mussten nicht mehr ausrücken. Ein Rettungswagen des BRK Neu-Ulm untersuchte den Bewohner, da nicht klar, wie lange dieser bereits Rauchgase einatmete. Er musste letztlich nicht in eine Klinik gebracht werden, da er durch die wohl rasche Rettung unverletzt blieb.

Ein hinzugezogener Kaminkehrer konnte keinen Defekt am Ofen feststellen. Offenbar konnte am anschüren des Ofens der Rauch wetterbedingt nicht abziehen und sammelte sich so im Gebäude, wodurch der Rauchmelder auslöste.

Neben den genannten Kräften war eine Streife der Polizeiinspektion Günzburg vor Ort, um den Sachverhalt aufzunehmen.

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