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THW-Kräfte aus der Region unterwegs zum Hilfseinsatz

Knapp 30 Kräfte des Technischen Hilfswerk aus den Ortsverbänden Günzburg, Neu-Ulm, Memmingen und Kaufbeuren machten sich am Sonntagmorgen, 25.07.2021, auf den Weg ins Schadensgebiet nach Rheinland-Pfalz.
Die Regionalstelle Kempten des THW bekam vom Landesverband Bayern den Erstauftrag, für die Dauer von einer Woche einen Technischen Zug zur Unterstützung der Kräfte vor Ort zu stellen und zu entsenden. Dieser setzt sich zusammen aus einem Zugtrupp des THW Günzburg, der Bergungsgruppe 1 des THW Neu-Ulm, einer Fachgruppe N (Notversorgung und Notinstandsetzung) des THW Kaufbeuren und Günzburg und einer Fachgruppe Räumen des THW Memmingen mit einem Bagger. Mit dabei ist, neben den in den Fahrzeugen verlasteten Einsatzmitteln, auch eine Tankanlage mit einem 1.000 Liter Tank für die Kraftstoffversorgung des Baggers und der Fahrzeuge, welcher aber erst beim Eintreffen gefüllt wird.

Die einzelnen Einheiten trafen sich am Morgen auf dem Parkplatz der Raststätte Seligweiler und starteten dann, nach einer Ansprache durch den Zugführer des THW Günzburg, gegen 07.25 Uhr zu der rund siebenstündigen Anfahrt bis zum Nürburgring, wo sich der Bereitstellungsraum befindet. Dort erhalten die Kräfte dann ihren Einsatzauftrag. Voraussichtlich kommen sie dann im Landkreis Ahrweiler zum Einsatz.

Die Einsatzkräfte haben für die ersten 24 Stunden eine Selbstverpflegung dabei, bis die Versorgung vor Ort geregelt ist. Ebenso haben sie Zelte für die Übernachtungen mitgenommen, falls keine andere Möglichkeit zur Verfügung steht.

Nicht aus blieb die Warnung vor der Abfahrt an alle Einsatzkräfte, dass sie sich darauf einstellen müssen, angegriffen zu werden, da es wohl schon zu einzelnen solcher Fälle kam. Da die THW-Kräfte dazu eingesetzt werden, sich um die Infrastruktur zu kümmern, also unter anderem um Straßen und Wege, sind einzelne Betroffene aufgebracht, da sie die Hilfe an ihren beschädigten Gebäuden erwarten. Zudem können die Kräfte, wie bei allen Großschadensereignissen, sich auch nur nach und nach um die nötigen Arbeiten kümmern, was in der Bevölkerung auch nicht immer auf Verständnis trifft.

Bleibt zu hoffen, dass die bei der Abfahrt gut gelaunten und motivierten Helfer ihre Arbeit ohne negative Vorkommnisse verrichten können.

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