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Ulm: Neue Betrugsmasche im Zusammenhang mit Corona-Virus – Seniorin betrogen

Eine neue Betrugsmasche in Zusammenhang mit Corona-Virus wurde dem Polizeipräsidium Ulm bekannt.

Am vergangenen Freitag, den 03.04.2020, ging in Ulm eine Seniorin einem Betrüger auf den Leim. Gegen 18.00 Uhr klingelte bei der Ulmerin das Telefon. Ein Mann gab sich als Angehöriger ihrer Bank aus, die wegen des Corona-Virus geschlossen sei. Der Betrüger nannte der Frau den tatsächlichen Namen ihres eigentlichen Sachbearbeiters, der derzeit nicht zur Verfügung stünde. Er würde im Auftrag der Bank das Online-Banking überarbeiten. Ohne dass er die erforderlichen Änderungen am TAN-Generator durchführen werde, sei die Nutzung des Online-Bankings in wenigen Tagen nicht mehr möglich. Im Anschluss forderte der Täter die Frau auf, einen Startcode einzugeben und ihm danach die andere Nummer zu nennen. So verschaffte sich der Betrüger Zugang zum Online-Banking der Frau, die am nächsten Tag mehrere Abbuchungen feststellen musste.

Im Übrigen verzeichnete das Polizeipräsidium Ulm von Sonntag auf Montag 33 Verstöße gegen die Corona-Verordnung. Hierbei handelt es sich fast immer um Verstöße gegen das Verweilen im öffentlichen Raum. Entweder waren zu viele Personen zusammen oder sie hielten sich nicht an den Mindestabstand. In manchen Fällen verstießen Personen auch gleichzeitig gegen beide Vorschriften. Verstöße dieser Art stellte die Polizei unter anderem in Deggingen, Geislingen, Heidenheim, Holzkirch, Langenau und Ulm fest.

In Kuchen bemerkte eine Streifenwagenbesatzung zwei Personen vor einer Bäckerei mit Kaffee und Kuchen. Die Tische und Stühle waren nicht abgesperrt. Sowohl die Gäste, als auch die Verantwortlichen der Bäckerei, müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.

Informationen über die neuen Regelungen gibt die Landesregierung im Internet unter www.baden-wuerttemberg.de, sie finden sich aber auch in Presse, Radio und Fernsehen.

Tipps der Polizei in Sachen Telefonbetrug:

  •    – Geben Sie am Telefon nie Ihre PIN oder andere Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking weiter.
  • Legen Sie auf und kontaktieren Sie selbst Ihre Bank oder Ihren zuständigen Berater.

Weitere Tipps finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de

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