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Füssen: Polizei spricht rund 30 Verwarnungen aus

Aufgrund der aktuellen Lage herrschte in Bayern auch über die Osterfeiertage eine Ausgangsbeschränkung. An die Aufforderung zu Hause zu bleiben und das Haus nur mit triftigem Grund (Einkaufen/Arbeiten/Sport/Personenpflege) zu verlassen hält sich jedoch nicht jeder.

Am Ostersonntag wurden dahingehend mehrere Personen angezeigt. Eine Dame aus Eisenberg fuhr eine Ortschaft weiter um dort fremde Bauernkatzen zu füttern. Des Weiteren reiste ein älteres Ehepaar sogar von Frankfurt an den Schwansee in Hohenschwangau, um dort erst zu wandern und dann in Ihrem Pkw zu nächtigen. Am Nachmittag wurden zwei Augsburger in ihrem Auto angetroffen. Diese wollten in Schwangau zum Wandern gehen. Ein Nachweis über eine Verwandtschaft oder Wohngemeinschaft konnte keiner der Kontrollierten vorzeigen. Auch ein Rollerfahrer der lediglich auf Spazierfahrt war, konnte keinen triftigen Grund nennen warum er unterwegs ist. All dies ist grundsätzlich untersagt und zieht eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz mit sich. Es wurden insgesamt zwei Dutzend Personalien aufgenommen und etwa 50 mündliche Verwarnungen ausgesprochen.

Das schöne Wetter und die warmen Temperaturen zogen auch viele Leute außerhalb der Region ins Allgäu zum Wandern. Jedoch wird nochmal eindringlich an den gesunden Menschenverstand appelliert, den Virus nicht unnötig zu verbreiten.

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