Home » Blaulicht-News » News Überregional » News Raum Kempten » Füssen: Selbstauslösung einer Nebelgranate am Alatsee
Polizeiabsperrung Absperrband
Symbolfoto: Alex T. - Fotolia

Füssen: Selbstauslösung einer Nebelgranate am Alatsee

Bereits am Mittwochnachmittag, den 22.04.2020, entzündete sich eine Phosphor Handgranate aus dem 2. Weltkrieg am Alatsee.
Die Granate musste von der Feuerwehr Füssen gelöscht und geborgen werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass eine bislang unbekannte Person mittels Magnet im Alatsee „gefischt“ hat, das Fundstück am Uferbereich ablegte und sich daraufhin entfernte. Kurze Zeit später entzündete sich die sog. Nebelgranate und fing zu Brennen an. Ein aufmerksamer Zeuge entdeckte dies und beförderte die Handgranate mit seinem Schuh ins Wasser. Verletzt wurde der Zeuge nicht.

Die hinzugerufene Feuerwehr konnte die Handgranate bergen und im Wasserbad in einem Sonderbehältnis unschädlich machen. Das hinzugerufene Sprengkommando Bayern übernahm im Anschluss die Granate zur fachmännischen Vernichtung. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei derartigen Funden aus der Nachkriegszeit sofort die Polizei zu verständigen ist und dass das Fischen mittels Magnet strengstens untersagt und verboten ist. Nach Angaben des Sprengkommandos hätte sich die Granate auch sofort entzünden können, sobald sie mit Sauerstoff in Verbindung kommt. Dies hätte zu erheblichen und lebensgefährlichen Verbrennungen führen können.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 zu melden.

Anzeige
WhatsApp chat