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Symbolfoto: Maren - Fotolia

Kreis Dillingen: Wildunfälle nehmen zu – Hoher Sachschaden bei Unfällen

In der Nacht vom 04.08.2020 auf den 05.08.2020 kam es im Landkreis Dillingen zu insgesamt vier Wildunfällen mit Rehwild, bei denen ein Sachschaden von über 13.000 Euro entstand.

Bei Buttenwiesen stieß am 05.08.2020, gegen 02.00 Uhr, auf der Kreisstraße DLG 3 eine Ford-Fahrerin mit einem Reh zusammen, auch in Wittislingen kam es am 04.08.2020, gegen 21.50 Uhr, auf der Kreisstraße DLG 7 bei Frauenriedhausen zu einem Zusammenstoß mit einem Reh. Dieses verendete noch auf der Fahrbahn.

Am 04.08.2020 gegen 21.30 Uhr prallte ein Audi-Fahrer mit einen querenden Reh auf der Kreisstraße DLG 25 bei Lutzingen zusammen. Auch hier verendete das Tier. Kurz zuvor war bei Hirschbach an der Ortsverbindungsstraße zwischen Wortelstetten und Hirschbach eine VW-Fahrerin mit einem Reh kollidiert. Der Pkw war anschließend nicht mehr fahrfähig und musste abgeschleppt werden.

Polizei mahnt zur erhöhten Vorsicht
In diesem Zusammenhang wird um erhöhte Vorsicht im Straßenverkehr grade bei Einsetzen der Dämmerung und in den Abendstunden gebeten. Die scheuen Waldtiere begeben sich im Schutz der Dunkelheit auf Futtersuche und überqueren dabei vor allem Land – und Kreisstraßen, um auf die teilweise abgeernteten Felder zu gelangen.

Die Polizei rät daher, die Geschwindigkeit zu reduzieren und vor allem Seitenstreifen und Feldübergänge im Auge zu behalten. Bei vereinzelt auftretenden Wildtieren muss immer damit gerechnet werden, dass weitere Tiere folgen. Dann sollte die Geschwindigkeit weiter verringert und das Fernlicht ausgeschaltet werden, damit die Tiere nicht geblendet werden und auf der Fahrbahn stehen bleiben.

Beachten sie bitte Wildunfälle der Polizei zu melden und die Unfallstelle abzusichern. Dabei bitte immer an die Warnweste denken. Ein Tier auf der Fahrbahn wird zum unkalkulierbaren Risiko für andere Verkehrsteilnehmer. Ein Tier, das angefahren von der Straße rennt muss leiden, oder könnte zurück auf die Fahrbahn laufen.

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