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Symbolfoto: Mario Obeser

Kripo klärt Raubdelikte – 14- und 18-Jähriger bedrohen Passanten

Schnell aufgeklärt werden konnten zwei Raubdelikte, die am Montagabend (17.11.2014) in Ulm und in Neu-Ulm verübt worden sind.
Die Bundespolizei hatte im Zuge der Fahndung am Ulmer Hauptbahnhof zwei Tatverdächtige festgenommen, denen die Taten inzwischen nachgewiesen werden konnte. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 14-Jährigen aus dem Alb-Donau-Kreis und einen in Neu-Ulm lebenden 18-Jährigen.

Raubüberfall mit Waffen ausgeübt

Beide sprachen am Montagabend gegen 19.40 Uhr auf dem Bahnhofsgelände in Ulm einen 16-Jährigen und einen 22-Jährigen an. Unvermittelt bedrohten sie die Angesprochenen mit einer Schreckschusspistole, einem Schlagstock und einem Messer und forderten die Herausgabe von Geld. Die Überfallenen konnten flüchten, bevor es zu einer Geldübergabe kam. Das Täter-Duo unternahm dann gegen 21.45 Uhr einen weiteren Raubversuch. Diesmal auf einem Parkplatz in der Nähe des Edwin-Scharf-Hauses in Neu-Ulm. Hier bedrohten sie, wiederrum mit derselben Bewaffnung, einen 53-Jährigen, der zu Fuß auf dem Weg zu seinem Pkw war. Er sollte den Angreifern Bargeld und sein Handy aushändigen. Als das Opfer sich wehrte, flüchteten die jungen Täter, einer schlug im Vorbeirennen mit dem Schlagstock eine Delle in das Auto des 53-Jährigen.

Tatverdächtige sind Polizeibekannt
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung kontrollierte die Bundespolizei am Bahnhof den 14- und den 18-Jährigen. Hierbei wurden die Tatwaffen aufgefunden und sichergestellt. Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei erhärteten den Tatverdacht gegen die beiden Festgenommenen. Die bei der Polizeieinschlägig bekannten jungen Männer räumten die beiden Überfälle inzwischen ein. Der 18-Jährige kam aufgrund eines gegen ihn bestehenden Haftbefehls in eine Justizvollzugseinrichtung. Der 14-Jährige soll in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht werden. Die Polizei prüft nun, ob beide für weitere aktuelle Straftaten in Ulm und Neu-Ulm verantwortlich sind.


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