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Reh nach einem Wildunfall
Symbolfoto: KS-Wildlife - Fotolia

Landkreis Dillingen: Heute schon drei Wildunfälle – Polizei warnt

In den Morgenstunden des 01.04.2019 kam es bereits zu drei Wildunfällen, bei denen jeweils drei Rehe verendeten.

Gegen 05.50 Uhr prallte eine 39-jährige Opel-Fahrerin auf der Staatsstraße 2032 zwischen Dillingen und Holzheim gegen ein Reh und überfuhr dieses.

Kurz zuvor war der Fahrer eines Audis auf der Kreisstraße DLG 23 zwischen Pfaffenhofen und Blindheim ebenfalls mit einem Reh zusammengestoßen.

Bereits kurz nach Mitternacht prallte der Fahrer eines Skodas auf der Staatsstraße 2382 zwischen Langenreichen und Hohenreichen auf Höhe des Waldes mit einem Reh zusammen. Auch hier verendete das Tier, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro.

Erhöhtes Risiko durch Zeitumstellung
Auf Grund der Zeitumstellung muss in den nächsten Tagen vor allem zur Dämmerung und in den Morgenstunden mit erhöhtem Wildwechsel gerechnet werden. Grundsätzlich sollte mit verringerter Geschwindigkeit gefahren werden, vor allem in der Nähe von Waldgebieten kann es zum vermehrten Wildwechsel kommen. Bei Sichtung von Wildtieren muss immer davon ausgegangen werden, dass sich mehrere Tiere in der Nähe aufhalten und ebenfalls die Straße queren wollen. Außerdem wird geraten, das Fernlicht auszuschalten, wenn sich Tiere neben oder auf der Fahrbahn befinden, da sich diese durch das grelle Licht erschrecken.

Sollte es dennoch zu einem Unfall mit einem Tier kommen, dann ist der Fahrer verpflichtet, entweder das Tier von der Fahrbahn zu räumen oder die Unfallstelle abzusichern, um zu verhindern, dass weitere Verkehrsteilnehmer mit dem Tier zusammenstoßen. Zusammenstöße mit Wildtieren sollten immer der Polizei gemeldet werden, diese verständigen dann den zuständigen Jagdberechtigten. Dies ist vor allem wichtig, wenn das Tier den Zusammenstoß überlebt hat und geflüchtet ist.

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