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Symbolfoto: Mario Obeser

Kaufbeuren: „Totengeld“ aufgefunden

Einem Busfahrer fiel am Nachmittag, des 08.04.2019, während eines Stopps im Kaufbeurer Stadtgebiet ein Geldschein auf, der nahe der Haltestelle am Fahrbahnrand auf der Straße lag.

Nachdem er den Geldschein an sich genommen hatte, erkannte er die Fälschung und verständigte die Polizei. Bei der Überprüfung durch die Kriminalpolizei Kaufbeuren stellte sich schnell heraus, dass es sich bei dem angeblichen 100-Euro-Schein um sogenanntes „Totengeld“ handelt. Diese Geldscheine sind banknotenähnliche Druckwerke, auf denen sich chinesische Schriftzeichen oder auch, wie in vorliegendem Fall, asiatische Bezeichnungen wie (übersetzt) „Bank der Hölle“ befinden. Diese Scheine sind zur Ahnenverehrung gedacht. In manchen asiatischen Ländern ist es Brauch, bei Ahnenverehrungen und Bestattungen papierene Nachbildungen der Dinge zu verbrennen, die für den Verstorbenen wichtig waren, wie beispielsweise auch Geldscheine. Sogenanntes „Totengeld“ zu besitzen ist nicht strafbar, das Herstellen und Verbreiten dieser Noten stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Sollte „Totengeld“ eingezahlt oder mit diesem bezahlt werden, würde es als „echt“ in den Zahlungsverkehr gelangen und somit der Verdacht der Geldfälschung vorliegen.

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