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Polizeifahrzeuge mit Frontblitzer im Einsatz
Symbolfoto: Mario Obeser

Nattheim/A7: Unfall mit mehreren Beteiligten bei Starkregen mit 3 Verletzten

Mehrere Autos und ein Motorrad stießen am Montagabend, den 01.07.2019, bei einem Platzregen auf der Autobahn 7 zusammen.
Gegen 18.45 Uhr fuhr ein 59-Jähriger mit seinem Skoda und Anhänger auf der A7 in Richtung Süden. Kurz vor der Anschlussstelle Heidenheim gab es einen starken Regenschauer. Eine 20-Jährige kam von hinten mit ihrem Mercedes. Sie übersah das vor ihr fahrende Gespann und kollidierte mit dem Anhänger. Durch den Aufprall wurde der Anhänger vom Fahrzeug gerissen und kam auf dem linken Streifen zum Stillstand. Die 20-Jährige schleuderte mit ihrem Auto gegen die Leitplanken und kam an der Mittelleitplanke zum Stehen. Ein 69-jähriger Audi-Fahrer sah den auf dem linken Fahrstreifen stehenden Anhänger zu spät. Er konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit diesem. Der Audi geriet ins Schleudern und prallte gegen ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrendes Motorrad. Dessen 50-jähriger Fahrer wollte gerade auf dem Standstreifen anhalten.

Biker schwer verletzt
Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die 20-jährige Mercedes Fahrerin und ihr 25-jähriger Beifahrer wurden ebenfalls mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Alle beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 31.000 Euro. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen mit einem längeren Stau auf der Autobahn.

Die Hälfte der schweren Verkehrsunfälle ist nach Ansicht der Polizei darauf zurückzuführen, dass Fahrer schneller vorankommen wollen: Sie missachten die Vorfahrt, fahren zu schnell, biegen falsch ab oder überholen falsch. Nur um schneller voranzukommen werden Leben und Gesundheit aufs Spiel gesetzt, wobei der Zeitgewinn minimal ist. Im Regelfall gehe es um maximal zwei Minuten. „Wir wollen dafür werben, dass sich jeder die Zeit nimmt, Rücksicht zu nehmen. Dann kommen alle sicher an“, erklärte die Polizei.

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