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Polizeifahrzeug Frontblitzer
Symbolfoto: Mario Obeser

Kreis Günzburg: Unwetterartige Regenfälle führen zu Unfällen auf der A8

Auf der Autobahn 8 ereigneten sich am 01.07.2019 bei und nach starken Regenfällen im Kreis Günzburg insgesamt drei Verkehrsunfällen. Weitere Unfälle im Rückstau.

Frontal gegen Mitteltrog geprallt
Zu einem Unfall mit etwa 15.000 Euro Sachschaden ist es am Montagnachmittag gegen 15.00 Uhr auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Günzburg und Burgau gekommen. Bei Starkregen war ein 45-Jähriger mit seinem Wagen auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung München gefahren, als er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geriet. Der Wagen krachte frontal in die Betongleitwand und wurde dabei erheblich beschädigt. Der Mann konnte sein Auto noch selbst auf den Seitenstreifen fahren und wurde nicht verletzt. Von dort wurde das Fahrzeug abgeschleppt.

Durch Aquaplaning in Leitplanke gekracht
Etwa eine Stunde später kam es in der Gegenrichtung zu einem Unfall, wobei ebenfalls die nicht angepasste Geschwindigkeit eines Autofahrers unfallursächlich war. Das Auto des 43-Jährigen, der auf Höhe Großanhausen in Richtung Stuttgart unterwegs war, geriet nach Aquaplaning in Schleudern und kam nach rechts von der Autobahn ab. Der Wagen krachte in die Leitplanken, wurde an der Fahrzeugfront erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Mann verletzte sich nicht. Den Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit rund 11.000 Euro an.

Gegen 17.45 Uhr mussten die Streifen der Autobahnpolizei drei Unfälle zwischen den Anschlussstellen Zusmarshausen und Burgau aufnehmen.
Zunächst war ein 33-Jähriger auf dem linken der drei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart gefahren. Er hatte seine Geschwindigkeit nicht dem herrschenden Starkregen und der damit nassen Fahrbahn angepasst und schleuderte nach Aquaplaning in die rechten Leitplanken. Der Fahrer verletzte sich und wurde in eine Klinik gebracht. Sein Wagen musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 11.000 Euro geschätzt.

Im Rückstau zu diesem Unfall wollte ein 52-Jähriger den Fahrstreifen wechseln und übersah einen dort fahrenden Wagen. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Der Schaden dürfte rund 2.000 Euro betragen.

Ebenfalls im Rückstau ereignete sich ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, wobei rund 40.000 Euro Sachschaden entstand und zwei Personen leicht verletzt wurden. Ein 63-Jähriger konnte aufgrund ungenügenden Sicherheitsabstandes nicht mehr anhalten und fuhr einem Wagen, welcher abgebremst wurde, hinten auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Auto noch auf das Heck des Vordermanns geschoben. Zwei Autos mussten abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr Burgau war, gemeinsam mit der Feuerwehr Zusmarshausen, mit ihrem Sicherungsanhänger im Einsatz.

Insgesamt hoher Gesamtschaden
So entstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, unzureichendem Sicherheitsabstand und mangelnder Aufmerksamkeit, bei fünf Verkehrsunfällen insgesamt rund 79.000 Euro.

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