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Feuerwehrfahrzeug Blaulicht Rettungsdienst
Symbolfoto: Comofoto - Fotolia

München: Rund 2.000 Einsatzkräfte und Statisten bei Katastrophenschutzvollübung

Leistungsfähigkeit und Professionalität unter Beweis gestellt: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zufrieden mit Ergebnis der Katastrophenschutzvollübung EMÜ19 in München – Rund 2.000 Einsatzkräfte und Statisten beteiligt

„Ich bin sehr zufrieden, denn alle Einsatzkräfte haben heute eindrucksvoll die Professionalität und Leistungsfähigkeit des gesamten bayerischen Hilfeleistungssystems unter Beweis gestellt.“ Mit diesen Worten resümierte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die rund fünfstündige ‚Europameisterschaftsübung‘ (EMÜ19) in München. Beteiligt waren insgesamt rund 2.000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr München, Hilfsorganisationen, Rettungsdienstunternehmen, Bundespolizei, Technisches Hilfswerk, Sicherheitsdienste der teilnehmenden Veranstalter sowie Statisten. Weitere Beteiligte waren sieben Münchner Kliniken und die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG. Veranstaltet wurde die Übung von Branddirektion und Polizeipräsidium München, sowie dem Deutschen Fußball-Bund an drei verschiedenen Orten mit unterschiedlichsten Szenarien. „Bei der heutigen beeindruckenden Übung wurden komplexe Einsatzszenarien von allen Beteiligten hervorragend und in enger Zusammenarbeit gemeinsam gelöst“, lobte Herrmann.

Nach den Übungen an den Szenarienörtlichkeiten U-Bahnstation Arabellapark, Allianz Arena und Kfz-Verwahrstelle in der Thomas-Hauser-Straße, wurde auch der Transport ‚Verletzter‘ in teilnehmende Münchner Kliniken geübt, um die dortige Patientenversorgung zu optimieren. „Wir sind für die Austragung der Europameisterschaft im Sommer 2020 sehr gut gewappnet“, sagte Herrmann.

Im ersten Szenario wurde am U-Bahnhof Arabellapark ein pyrotechnischer Gegenstand gezündet, der eine gespielte Massenpanik und eine entsprechende Einsatzlage verursachte. In der Allianz Arena wurde eine Fettexplosion an einem Kiosk simuliert, wobei bis zu 50 ‚Verletzte‘ medizinisch versorgt sowie weitere Beteiligte betreut werden mussten. Bei einem dargestellten Verkehrsunfall mit fünf ‚Verletzten‘ bei der Kfz-Verwahrstelle in der Thomas-Hauser-Straße konnten die Einsatzkräfte ihre Fähigkeiten bei einem Szenario unter Beweis stellen, mit dem Hilfsorganisationen im Alltag täglich konfrontiert werden.

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