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Innenminister Joachim Herrmann, MdL.
Staatsminister Joachim Herrmann, MdL

Innenminister Herrmann eröffnet Feuerwehraktionswoche

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eröffnet Feuerwehraktionswoche 2018 – Jugendliche für Mitgliedschaft in der Feuerwehr begeistern als wichtiges Ziel – Insgesamt über 184 Millionen Euro an Fördergeldern seit 2013 für Feuerwehren ausbezahlt

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gestern in Bindlach, Landkreis Bayreuth, im Rahmen der 25. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V. (LFV) gemeinsam mit dessen Vorsitzendem Alfons Weinzierl die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche unter dem Motto „Begegnen – Bewegen – Bewirken“ eröffnet. Ziel ist insbesondere, junge Menschen für eine aktive Mitgliedschaft bei der Feuerwehr zu begeistern und damit den Nachwuchs bei den Floriansjüngern sicherzustellen. Der Innenminister sprach den bayerischen Feuerwehrmännern und -frauen seinen Dank aus: „Sie sind die tragende Säule bei der Sicherstellung eines flächendeckenden Brand- und Katastrophenschutzes in Bayern“, sagte Herrmann. „Die Bayerische Staatsregierung ist daher stets bemüht, die Rahmenbedingungen für den Feuerwehrdienst fortlaufend zu optimieren.“ So tragen laut dem Innenminister staatliche Zuwendungen erheblich dazu bei, den bereits hohen Standard der Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehren und Einsatzkräfte zu erhalten und weiter zu verbessern. Insgesamt sind laut Herrmann in den letzten fünf Jahren über 184 Millionen Euro an Fördergeldern für die Feuerwehren ausbezahlt worden. Mit über 51 Millionen Euro gab es 2017 ein Zehn-Jahres-Hoch: Die Förderung lag rund 18 Millionen Euro höher als im Vorjahr.

Zwei neue Sonderförderprogramme in Kraft getreten

Gleich zwei neue Sonderförderprogramme sind erst in den letzten Monaten in Kraft getreten: „Mit dem Sonderförderprogramm Jugendschutzbekleidung mit einem Gesamtvolumen von etwa 2,5 Millionen Euro unterstützen wir seit 1. Oktober 2017 die Gemeinden und helfen so mit, dass es auch in Zukunft eine starke junge Generation in den Feuerwehren gibt“, betonte Herrmann. Darüber hinaus ist am 1. August 2018 das neue Sonderförderprogramm für die Zweitausstattung von Atemschutzgeräteträgern mit Einsatzbekleidung in Kraft getreten. Dies diene vor allem bei lang andauernden oder schnell aufeinanderfolgenden Einsätzen dem Gesundheitsschutz, indem die Feuerwehrdienstleistenden verschmutzte oder kontaminierte Einsatzkleidung wechseln können. Für diese Unterstützung der Kommunen bei der Erfüllung ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren Feuerwehrmännern und -frauen wird der Freistaat, so Herrmann, über die Gesamtlaufzeit des Programms insgesamt rund neun Millionen Euro bereitstellen.

Feuerwehrschulen werden stetig weiter ausgebaut

Der Minister kündigte an, die drei staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg, weiter kontinuierlich auszubauen. „Wenn das Feuerwehrmagazin in seiner Oktoberausgabe des letzten Jahres unter der Überschrift ‚So geht Ausbildung heute!‘ die Feuerwehrschule Würzburg als die Nummer Eins in Deutschland lobt, meine ich, dass das ein großartiger Beweis für unsere intensiven Anstrengungen ist“, freute sich Herrmann. In den Ausbau der Schulen hat der Freistaat seit 2011 über 65 Millionen Euro investiert. Auch das Personal soll nun noch weiter aufgestockt werden. Seit 2011 wurden bereits 64 neue Stellen an den Feuerwehrschulen geschaffen, davon 37 Stellen für Lehrer – das ist eine Steigerung von etwa 50 %, sowohl insgesamt als auch bei den Lehrerstellen.

Im Hinblick auf den Feuerwehrnachwuchs sagte Herrmann: „Ebenfalls fortführen wollen wir die finanzielle Unterstützung der Nachwuchskampagnen des Landesfeuerwehrverbandes. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Feuerwehren auch in Zukunft noch über ausreichend Manpower verfügen, um die täglichen Herausforderungen im Brandschutz und in der Technischen Hilfeleistung bewältigen zu können.“

Sonderinvestitionsprogramm „Katastrophenschutz Bayern 2030“

In Punkto Katastrophenschutz kündigte der Innenminister ab 2019 ein neues Sonderinvestitionsprogramm „Katastrophenschutz Bayern 2030“ an. „Der bayerische Katastrophenschutz braucht mehr Mittel als bisher, um die gestiegenen Herausforderungen, insbesondere durch Wetterextreme bewältigen zu können“, sagte Herrmann. „Wir streben daher für den Doppelhaushalt 2019/2020 eine deutliche Aufstockung an.“

Im Rahmen der LFV-Verbandsversammlung startete der Innenminister auch die neue ‚Feuerwehr-Lernbar‘, eine Homepage der Feuerwehrschulen Bayerns. Sie bietet eine strukturierte und modern aufbereitete Zusammenstellung von Informationen rund um das Thema ‚Feuerwehr‘. Dazu Herrmann: „Wir setzen in der Ausbildung und Wissensvermittlung unserer Feuerwehrmänner und -frauen verstärkt auf neue Medien und eLearning.“ Die Homepage ist für jedermann unter www.feuerwehr-lernbar.bayern.de abrufbar.

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