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Brand Lauingen in ehemaliger Asylunterkunft

Kreis Dillingen: Brand in bis vor kurzem genutzter Asylunterkunft in Lauingen

In einem Gebäude in der Johannesstraße in Lauingen, im Kreis Dillingen, brach am heutigen Morgen ein Feuer aus. Haus bis vor kurzen als Asylunterkunft genutzt.
Am heutigen Dreikönigstag wurde gegen 05.20 Uhr ein Brand in einem momentan leerstehendem Gebäude in der Johannesstraße in Lauingen gemeldet. Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten meterhohe Flammen fest und begannen rasch mit den Löscharbeiten, die sich wegen der etwa minus 10 Grad Celsius nicht einfach gestalteten. Um die Einsatzstelle wurde es spiegelglatt, weshalb der Bauhof zur Streuung der Straße und Gehwege rund um die Einsatzstelle beauftragt wurde. Auch einzelne Einsatzmittel streikten immer wieder mal wegen der Kälte, so wie beispielsweise ein Hohlstrahlrohr. Laut Kommandant und Einsatzleiter Stephan Böhm, konnten die Flammen nach etwa 45 Minuten unter Kontrolle gebracht werden, doch die Nachlöscharbeiten und Absuche nach Glutnestern zog sich bis in die Mittagsstunden.

Klirrende Kälte – Gerätehaus in unmittelbarer Nähe
Da das Brandobjekt nur rund 100 Meter vom Gerätehaus der Feuerwehr Lauingen entfernt war, konnten sich die Atemschutzgeräteträger dort nach ihrem Einsatz aufwärmen. Auch die Versorgung mit Essen und Getränke erleichterte dieser Umstand sehr.

Ehemalige Asylunterkunft war derzeit unbewohnt
Das Gebäude wurde bis vor einigen Wochen als Asylbewerberunterkunft genutzt und ging Ende des Jahres an den Vermieter zurück. Daher war das Haus derzeit unbewohnt, so dass es keine Verletzten zu beklagen gab. Auch bei den Einsatzkräften wurde niemand verletzt. Ein Rettungswagen blieb zur Absicherung der Kräfte am Einsatzort.

Rund 90 Kräfte im Einsatz
Die Leitstelle alarmierte um 5.26 Uhr nach Brand 4 (B4). Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Lauingen, Dillingen, Echenbrunn, das THW Dillingen, die Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleitung (UG-ÖEL), und der Rettungsdienst, der anfangs mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort war. Ebenso Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion und der Polizeiinspektion Dillingen.

Technischer Defekt vermutet
Die polizeilichen Ermittlungen vor Ort wurden durch den Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Augsburg übernommen. Brandursächlich ist laut bisherigen Erkenntnissen ein technischer Defekt.  Der entstandene Sachschaden wird nach Polizeiangaben auf etwa 75.000 Euro beziffert.

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